Nach 50 Jahren gibt‘s eine Menge zu erzählen

Von: lam
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50 Jahre später: Die Jubilare, o. Reihe von links: Pfarrer Dieter Sommer, Reiner Jessen aus Berlin, Bernd Rehländer aus Olpe, Hans Scharrmann (Eschweiler), Dieter Bauer aus Bad Kissingen, Goswin Finke (Eschweiler), Reinhard Reiter (Eschweiler), u. Reihe von links: Bodo Präger (Eschweiler), Hedy Chudziak aus Osnabrück, Gabi Schleip (Eschweiler), Inge Knopf (Eschweiler), Marlies Ganser (Eschweiler) und Ulli Chudziak aus Osnabrück.
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Lang, lang ist‘s her: Alle Konfirmanden des Pfarrers Boudriots am 28. März 1965 vor der Friedenskirche.

Eschweiler. Voller Zufriedenheit wurde am Wochenende die Goldene Konfirmation der evangelischen Kirchengemeinde gefeiert. Nach zweijähriger Vorbereitung fanden sich in der Friedenskirche die Jubilare zusammen, auch wenn es nur ein kleiner Teil aller Konfirmanden von früher war.

Vor 50 Jahren, fast genau auf den Tag, wurden sie in der Friedenskirche von Pfarrer Boudriot konfirmiert. Den Gottesdienst am Jubiläumssonntag begleitete Pfarrer Sommer, der auf alle Wünsche der Jubilare eingegangen ist.

Geplant wurde dieser besondere Tag von Gabi Schleip, Marlies Ganser und dem Ehepaar Chudziak. Bereits vor zwei Jahren begannen sie mit den Vorbereitungen und waren später sichtlich zufrieden und auch gerührt, nicht zuletzt, weil die Kirche bald abgerissen wird. „Wir haben natürlich auch eine enge Bindung zu der Friedenskirche. Da ist man dann auch mit einem weinenden Auge rausgegangen“, sagt Gabi Schleip. Im Gottesdienst sagte der Pfarrer zu allen Jubilaren den Konfirmationsspruch von ihrer Konfirmation am 28. März 1965. Zudem bekamen alle eine Urkunde und auch Blumen überreicht.

Dass dieser Gottesdienst so emotional war, ist nicht nur dem Handglockenchor, der dort gespielt hat, zu verdanken, sondern auch den Kindern des christlichen Kindergartens „Kinderburg“, die diesen mit Gesangseinlagen und Aufführungen begleitet haben. Beim Abendmahl bekamen die Kinder dann anstatt Brot und Wein ein Rosinenbrötchen und zusätzlich noch einen kleinen Beutel mit Süßigkeiten.

Für viele war es auch ein Wiedersehen nach vielen Jahren, und einige haben für diesen Tag eine weite Anreise auf sich genommen. Nach dem Gottesdienst gab es noch ein gemütliches Beisammensein im „Haus Jägerspfad“, wo auch gemeinsam gespeist wurde.

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