Eschweiler - Mx5-Treffen: Jede Menge Chrom lässt Schätze noch mehr glänzen

Mx5-Treffen: Jede Menge Chrom lässt Schätze noch mehr glänzen

Von: Julia Meuser
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Marc Meuser in seinem Prachtst
Marc Meuser in seinem Prachtstück: Der 22-jährige Indestädter hat zahlreiche Änderungen einbauen lassen, um seinen Roadster noch besser aussehen zu lassen. Diese präsentierte er stolz beim Mx5-Treffen. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Die Motoren heulen auf. Hochglanzpolierte Cabriolets soweit das Auge reicht - und überall Fahrer, die mit stolz geschwellter Brust um ihr Fahrzeug streifen. Im Weserpark in Hann bei Münden trafen sich jetzt Mazda-Mx5-Fahrer zum sechsten „Treffen in der Mitte” (TiDM).

Die insgesamt 452 Fahrer kamen nicht nur aus allen Teilen Deutschlands, sondern teilweise sogar aus Kanada, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, England und aus Schottland. Mittendrin: Marc Meuser, 22-Jähriger aus Eschweiler.

Mit klopfendem Herzen und großen Augen verweilt er kurz an seinem Auto und beobachtet, was um ihn herum passiert. Als Neuling ist er zum ersten Mal mit von der Partie und natürlich stolz wie Oskar auf seinen geliebten Mx5, den er seit drei Jahren hegt und pflegt.

Früher Bundeswehrgelände, an diesem Tag voll und ganz in der Gewalt der Mx5-Fans: Der Weserpark bietet genügend Raum für die Roadster-Fans. Gefesselt von der Atmosphäre und dem Anblick all der herausgeputzten Schätze, ziehen die Fahrer wie Pilger ihre Runden über die Parkflächen und beäugen jedes Auto bis auf das kleinste Detail.

Dabei fällt auf: Alle drei Generationen des umschwärmten Roadster sind heute vertreten. Von der ersten aus dem Jahre 1990 mit seinen typischen Klappscheinwerfern bis hin zur letzten Variante: der tiefergelegte Zweisitzer, bei dem meist sowohl Schaltknüppel, als auch Handbremse, Lenkrad und Sitz aus Leder sind. Sowohl Serienfahrzeuge als auch getunte Cabrios sind am Start. Eifrig werden Erinnerungsfotos gemacht.

Manch einer kennt vielleicht auch nur das jeweilige Auto, denn: Als richtiger Roarsterfan präsentiert man sein Auto natürlich auch stolz im Internet. In Foren wird dort hitzig diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und Tipps gesucht. Dort passiert es auch schon mal öfter, dass Marc angesprochen wird. Eine spezielle Besonderheit unter den Roadster-Fahrern: die Gemeinschaft.

Mx5-Fahrer grüßen sich alle beim Vorbeifahren, egal wo, egal wann, und egal wer. Und genau diese kameradschaftliche Atmosphäre herrschte nun auch hier, in dem Weserpark. Und das ist noch lange nicht alles! Auf dem Gelände befinden sich ebenfalls mehrere Hallen, wo all das angeboten wird, was das Männerherz begehrt. Dort sind Stände wie beim Flohmarkt aufgebaut, es werden T-Shirts mit dem TiDM-Logo verkauft, genau wie verschiedene Ersatzteile für den geliebten Mx5.

Beim „Carstyle” kümmert man sich um die Lederausstattung der Fahrzeuge. Dort wird auch Marc Meuser fündig. Ein Überrollbügel fällt ihm besonders ins Auge. Und da solch ein Überrollbügel nun mal nicht ganz in den Kofferraum passt, wird er kurzerhand montiert. Sogar ein Beulendoktor ist heute da.

Gleich nebenan präsentiert Mazda eine Rennversion. Auch in der Nähe: ein Tuner, der stolz mehrere Fahrzeuge präsentiert. Bei diesem Anblick fällt so manch einem Fahrer gleich ein neues Projekt ein, um sein Auto noch ein wenig schöner zu machen.

Und kaum hat man diesen Gedanken laut ausgesprochen, da bleibt auch Marc schon wieder an einem Stand stehen. Bei „Cabrio Style”, unter anderem zuständig für Scheinwerfer, schauen ihn zwei schwarze Rückleuchten nahezu verführerisch an. Welches Männerherz kann da schon widerstehen?! Und eh man sich versieht, sind die heißbegehrten Teile eingetütet.

Vor drei Jahren hat er seinen Liebling als Serienfahrzeug erstanden und seitdem liebevoll umsorgt. Auch ein paar Ersatzteile und Verschönerungen durften über die Jahre hinweg nicht fehlen. Mittlerweile hat er bereits statt der „langweiligen”, normalen Serienfelgen niegelnagelneue Felgen sowie weiße Decorstreifen und weiße Carbonfolie auf der Mittelkonsole.

Aber als ob das noch nicht genug wäre: Etwas fehlt noch. „Flügeltüren”, ruft Marc mit leuchtenden Augen aus. Für solch ein Projekt muss jedoch erst noch ein wenig gespart werden. Aber er hat Zeit. „Von diesem Auto werde ich mich so schnell nicht mehr trennen. Erst wenn es nicht mehr anders geht, auf dem Schrottplatz”, schmunzelt er.

Ein absolutes Muss am zweiten Tag: Insgesamt 145 vom Mx5-Virus infizierte Fahrer düsen im großen Konvoi durch die Umgebung um Hann. Noch ein letztes Mal die Gemeinschaft genießen, bevor es wieder nach Hause geht.
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