Mutter zu sein ist nicht mehr Bedingung

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Der Vorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Röhe bereits die Jubiläumsfeier vor. Unser Bild zeigt vor dem Pfarrheim von St. Antonius von links Ingrid Molter, Marlene Henn, Sigrid Hendryk, Christel Franken, Margarete Bach, Dorothee Schmitz, Erna Schüller (hinten), Renate Kleiser (vorn), Sibille Bach und ganz rechts die Vorsitzende Uschi Minge.

Eschweiler. Bei der Gründung hieß die Organisation noch „Mütterverein”, und wer mitmachen wollte, musste auch Mutter sein. Das war 1909, vor 100 Jahren. Jetzt heißt der Verein Katholische Frauengemeinschaft Eschweiler-Röhe, hat 250 Mitglieder (von denen viele natürlich auch Mütter sind) und bereitet die Jubiläumsfeier vor.

Bei allem Wandel gleich geblieben ist aber das soziale Engagement aus christlicher Verantwortung heraus.

Bildung und der Einsatz im sozialen Bereich gehörten von Anfang an zu den Aufgaben. 1968 wurde der Verein bundesweit umstrukturiert. Der neue Name „Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands” (abgekürzt zu „kfd”) soll auch die Offenheit für alle Frauen symbolisieren, ob verheiratet oder alleinstehend, berufstätig oder Hausfrau. Seit 1974 ist die Gemeinschaft auch für Frauen aus anderen christlichen Bekenntnissen offen.

Zum sozialen Engagement gehören Spenden. Bedacht wurden in den vergangenen Jahren unter anderem die Eschweiler Tafel, das Frauenhaus in Alsdorf und die Aktion „Kein Kind ohne Mahlzeit”. Außerdem, so berichtet die Vorsitzende Uschi Minge, „besuchen wir regelmäßig unsere kranken Mitglieder, und wer über 80 ist und Geburtstag feiert, wird auch besucht”.

Das nächste auf der Liste der Veranstaltungen ist das Jubiläumsfest. Am Samstag, 24. Oktober, wird es begangen. Um 18 Uhr ist ein Festgottesdienst in der Röher Pfarrkirche, an dem der Frauenchor von St. Antonius und der Männergesangverein St. Gregorius mitwirken. Anschließend gibt es eine Feier für alle Mitglieder im Pfarrheim von Röhe.
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