Eschweiler - Mutter Gottes als das große Zeichen der Verbundenheit

Mutter Gottes als das große Zeichen der Verbundenheit

Von: anka
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Eine Woche des gemeinsamen Bittens und Betens ging zu Ende: Ein letztes Mal zogen am Sonntagnachmittag die Priester und Gläubigen bei der Kinzweiler Wallfahrtsoktav um den Kalvarienberg. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. „Wir haben uns alle gefreut, dass so viele Gedanken zum Apostel Paulus und zur Mutter vom Guten Rat in dieser Woche zur Sprache gekommen sind”, ein treffenderes Fazit hätte Dr. Rainer Hennes, Pfarrer in St. Blasius Kinzweiler, über die diesjährige Wallfahrtsoktav zur Mutter vom Guten Rat wohl nicht ziehen können.

Eine eindrucksvolle Woche der inneren Einkehr und Besinnung, des gemeinsamen Betens und Bittens sowie interessanter Predigten ging am Sonntagnachmittag mit einer feierlichen Schlussandacht und erneut zahlreichen Pilgern zu Ende.

Dafür war auch eigens Pfarrer Dr. Agnell Rickenmann aus dem schweizerischen Oberdorf angereist, der zusammen mit Hennes, Weihbischof Dr. Johannes Bündgens sowie Pfarrer Josef Wienand und Pfarrer Norbert Krampen die Andacht zelebrierte.

„Welches ist der Rat, den die Mutter Gottes uns geben kann?”, fragte Rickenmann die Gläubigen, der zuvor seine eigenen Erfahrungen mit der Mutter vom Guten Rat, die ihm bei einer schweren Entscheidung geholfen habe, einbrachte. Und die Antwort darauf sei, dass es kein anderer Rat sei, den Jesus uns gebe.

„Aber warum soll man dann zur Gottesmutter gehen?”, zog der Prediger den Rückschluss. Weil Maria exemplarisch dafür stehe, dass wir im 3. Jahrtausend mit Gott verbunden seien, denn: „Die Mutter Gottes ist das große Zeichen der Verbundenheit und sie ist erdgebunden, praktisch und mütterlich”, betonte der Pfarrer, dass Maria wie eine irdische, gute Mutter der Inbegriff der Besorgnis sei.

Und sie sei diejenige, die wir in Ängstlichkeit und Unentschlossenheit ansprechen könnten, verwies der Theologe auf den Guten Rat.

„Außerdem müssen wir offen dafür sein, dass es anders kommt, als wir denken, wenn der Wille Gottes entscheidend ist”, appellierte Rickenmann, Jesu Entscheidungen zu akzeptieren.

Dabei komme es darauf an, menschlich und mit sich, den anderen und Gott versöhnt zu sein, so der Pfarrer, der künftig wieder mehr Sühne unter den Menschen spüren will. „Die Mutter vom Guten Rat führt uns zur Wiedergutmachung, und ich wünsche mir von Herzen den Blick des Guten Rates”, schloss der Pfarrer seine eindrucksvolle Predigt.

Traditionell untermalte der Kirchenchor St. Jakobus Warden unter der Leitung von Benjamin Schnarr die Andacht musikalisch.

Anschließend kamen alle noch einmal zur Prozession um den Kalvarienberg bis zur Kreuzkapelle zusammen.

Bei Gebet und Gesang ließen sie dort die Oktav ausklingen, nachdem Hennes allen Beteiligten für die Unterstützung während der Woche gedankt und Bündgens den Schlusssegen erteilt hatte.
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