Eschweiler - Musiklehrer stellt Teilnehmer seiner Klavier- und Gesangsklasse vor

Musiklehrer stellt Teilnehmer seiner Klavier- und Gesangsklasse vor

Von: jope
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Boten gute Leistungen bei einem unterhaltsamen musikalischen Potpourri: Schülerinmnen und Schüler von Gregor Josephs (links). Foto: Joachim Peters

Eschweiler. Die Stadt Eschweiler und ihre Musikschulen beherbergen und pflegen eine beachtliche Anzahl musikalischer Talente: Kinder, Jugendliche und auch erst im Erwachsenenalter von der Muse „geküsste“. Gregor Josephs, Lehrer an der Städtischen Musikschule Eschweiler, ließ nun Schüler seiner Klavier- und Gesangsklasse in einem bemerkenswerten, rund zweistündigen Konzert zu Wort (bzw. Ton) kommen.

Eltern und Angehörige der Eleven vom zarten Kinder- bis ins fortgeschrittene Erwachsenen-Alter füllten den Musiksaal des Städtischen Gymnasiums.

Die Gesangsdarbietungen, von Gregor Josephs am Klavier begleitet, hatten ihre jeweils individuelle Note. Kristin Dietz-Laursonn, im Sopran zudem eine wichtige Säule in Josephs Kammerchor „Cantabile“, zog die Zuhörer mit ihren schlanken hellen Stimme beim „Vidit suum“ aus Pergolesis „Stabat mater“ und der Arie der Wally aus Catalanis gleichnamiger Oper sichtlich in ihren Bann.

Susanne Gartner bewies, dass auch im reifen Erwachsenenalter der Gesang das Leben bereichert. Die leichte Muse hat es ihr angetan, und an der Seite von Gregor Josephs überzeugte sie sowohl musikalisch wie gestisch bei „So oder so ist das Leben“ und „Je ne veux pas travailler“.

Ihre eigenen Begleiterinnen am Klavier waren Annika Philomin, Anna Gohmann und Sarah Starasta, die mit Melodien von Vanessa Carlton („A thousand miles“) Sting („Every breath you tale“) und Juli („Regen und Meer“) eine frische moderne „Note“ ins Programm brachten.

Das Gleiche galt für Filmmusiken, gefühlvoll dargeboten von Annika Prick („My heart will go on“ aus Titanic) – und Sarah Cüpper: Sie gestaltete am Klavier „Die fabelhafte Welt der Amélie“ bemerkenswert souverän im Miteinander von temposicherndem Bass und perlendem Spiel mit der rechten Hand - und dies alles in einer eigenen Version.

Es war sowieso erstaunlich, dass einige Kinder und Jugendliche schon als Arrangeure und sogar Komponisten eigener Stücke auftraten. So der schon ungemein musikalische Darius Heid mit seiner Ballade, nachdem er eingangs bei „Blues for Alice“ und „Stolen moments“ schon bewiesen hatte, das er „den Rhythmus im Blut“ hat.

Nicht minder begabt: Sebastian Schmidke. Legte er in den 1. Satz der 4. Sonate A-Dur von Franz Schubert viel Gefühl, so später Verve und rhythmische Präzision in den „Freedom Jazz Dance“ und die „Trilogy“ on Emmerson, Lake und Palmer.

Wie bei den Sängern, so verschaffte sich auch bei den Klavierschülern ein reiferes Semester durch Einsatz und gelungene Interpretation Respekt und Beifall: Johannes Wüller trat mit dem 1. Satz der bekannten Sonate in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart auf.

Von einem älteren Schüler zurück zu den jüngeren: Paula Terhaag hatte das Konzert am Klavier neben „A House of rising sun“ mit einer harmonisch interessanten Eigenkomposition eröffnet.

Emotional wie die Darbietung war der Titel: „Power of Love“. Emotionalität kam dann auch in dem Vortrag von Luisa Gohmann zum Tragen: Der berühmte Walzer von Johannes Brahms bewegte die Zuhörer sichtlich.

Einige der Schülerinnen und Schüler traten zum ersten Mal bei einem Konzert mit Gregor Jospehs auf, andere waren zuletzt im Sommer zu hören. Der Lehrer befand im Einverständnis mit den Besuchern des Konzerts: „Ihr wart alle gut. Und die, welche im Sommer dabei waren, haben sich gesteigert“.

Eigentlich Motivation genug, das Langzeitprojekt „Singen und spielen lernen“ in Angriff zu nehmen – oder fortzuführen.

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