Musikgesellschaft Eschweiler: Doris Sommer neue Vorsitzende

Von: chh
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Neue, alte und weiter amtierende Vorstandsmitglieder einträchtig beisammen: An der Mitgliederversammlung der Musikgesellschaft Eschweiler nahmen auch die Kulturausschussvorsitzende Helen Weidenhaupt als Präsidentin (vordere Reihe, 2. von links), Amtsleiterin Petra Seeger (Mitte) und deren Mitarbeiterin Anna Swichota (vorne rechts) teil. Foto: Christoph Hahn

Eschweiler. Mit Fußball-Weltmeisterschaften und Olympiaden ist es im Grunde nicht anders: Auch die Mitgliederversammlungen der Musikgesellschaft Eschweiler finden nur alle vier Jahre statt. Bei dieser Versammlung im Musikraum des Gymnasiums an der Peter-Paul-Straße wählten die Aktiven von Chor und Orchester teils neu besetzte Vorstände und nahmen Rechenschaftsberichte der bisherigen Amtsinhaber entgegen.

Die wichtigste Neuerung: Die Chor-Vorsitzende Cornelia Schwarz-Miseré gab ihr Amt zurück. „Ich will nach zehn Jahren als Vorsitzende aufhören“, kündigte die Pädagogin an und untermauerte ihren Wunsch mit dem Hinweis auf gewachsene Aufgaben in der Schule.

Thomas Graff wiedergewählt

Die Nachfolge tritt ein Trio von Frauen an: Doris Sommer übernimmt den Vorsitz; Birgit Breckheimer (Stellvertreterin) und Stephanie Fell (Beisitzerin) stehen ihr dabei zur Seite – wie auch Renate Schwarz und Dr. Franz Wolters als weitere Beisitzer.

Einstimmig wie beim Chor verlief auch die Wahlen beim Orchester. Thomas Graff bekleidet erneut den Vorsitz. Christoph Lingemann wurde zum Stellvertreter bestimmt, Kathrin Lingemann, Dr. Brigitte Petrovic und Anna Boese zu Beisitzern.

Rechenschaftsberichte gab es, wie auf jeder andere Mitgliederversammlung, natürlich auch. In Anwesenheit der Kulturausschussvorsitzenden Helen Weidenhaupt, die von Amts wegen Präsidentin der Musikgesellschaft ist, von Amtsleiterin Petra Seeger, die aus nämlichem Grund als Geschäftsführerin fungiert, und deren Mitarbeiterin Anna Swichota (Schriftführerin) gab Cornelia Schwarz-Miseré ihren letzten Bericht ab.

In kurzer Zeit durchmaß sie die zurückliegenden vier Jahre, das „eigene Bachjahr“ anno 2011 mit Aufführungen von Johannespassion und Weihnachtsoratorium ebenso wie das 2015er Frühjahrskonzert in der Jahnhalle, zu dem Schwarz-Miseré bemerkte: „Vom Klanglichen her ist es da sehr gut. Aber mit 80 zahlenden Besuchern war das für uns der Tiefpunkt.“

Frohgemut allerdings quittierte Thomas Graff den Kassenbericht von Petra Seeger: „Wir werden das nächste Weihnachtskonzert überstehen“, meinte er im Vorausblick auf das Kulturereignis am Samstag, 19. Dezember, 19 Uhr, in der Pfarrkirche St. Peter und Paul am Markt.

Der „Bauernkalender“

Dirigent Horst Berretz wiederum stellte den Teilnehmern der Mitgliederversammlung ein weiteres hochkarätiges Konzert in Aussicht: Der „Bauernkalender“ des in Eschweiler aufgewachsenen Komponisten Friedrich Radermacher wollen der künstlerische Leiter und die Seinen am 21. Mai 2016 aufführen.

Berretz gab seinen Zuhörern einen kleinen Einblick in die Werkstatt des 91-jährigen, in Hilden lebenden Komponisten: „Er ist schon dabei, die Stimmen zu schreiben.“ Die Vorbereitungen zum „Bauernkalender“ gingen auf Radermachers Initiative zurück, so der Dirigent weiter: „Er hat das Werk vor vier, fünf Wochen zur Aufführung vorgeschlagen.“

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