Eschweiler/New Orleans - Musik hilft Kindern über vieles hinweg

Musik hilft Kindern über vieles hinweg

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Leistet in New Orleans seit Ja
Leistet in New Orleans seit Jahren kunsttherapeutische Arbeit mit Kindern: der Eschweiler Dr. Klaus Lumma (im Hintergrund links).

Eschweiler/New Orleans. „Das Jazzfestival des französischen Viertels von New Orleans ist vorbei, und wie in den Jahren zuvor beginnt jetzt meine ehrenamtliche kunsttherapeutische Arbeit, dies in der Verbindung von Malen, Gestalten und Musik”, berichtet Dr. Klaus Lumma alias „Fats von Gerolstein” aus dem Süden der Vereinigten Staaten.

„Faber-Castell aus Stein bei Nürnberg sponsert das Hilfswerk St. Augustine & AWK International e.V., hat Buntstifte, Spitzer und Ölkreide nach New Orleans geschickt, und alles erfreut sich größter Beliebtheit - vor allem bei den Kindern.”

Der Eschweiler Musiker und Psychologe hat in diesem Jahr erstmals auch mit solchen Kindern zu tun, die erst nach dem großen Sturm geboren wurden und aus Familien kommen, die das Desaster überlebt haben und ebenso wie wir alle in Europa von der Japanischen Katastrophe geschockt sind. „Mit diesen Kindern arbeiten wir hauptsächlich so, dass sie ihre Eindrücke von den Geschehnissen mit Farbstiften zu Papier bringen und sich dann darüber austauschen, was sie von ihren Eltern über Hurricane Katrina wissen.”

Und natürlich wird auch gesungen, begleitet von Harfe, Gitarre und Cajon, einer Kastentrommel aus Guatemala.

Da ist ein Lied, welches den Kindern ganz besonders gefällt. Es heißt „Epo I Tai Tai E” und kommt aus der Tradition der neuseeländischen Maori. Das Lied handelt von einer großen Flutwelle und davon, dass alle überlebt haben - ein Hoffnungsschimmer, der gut tut.

„Musikalisch arbeite ich jetzt hier zusammen mit der Jazz-Harfenistin Patrice Fisher, dem Cajonspieler und Filmemacher Carlos Valladares (Spirit of New Orleans) und dem Bassisten Edwin Gonzalez, Musikern, mit denen ich auch auf dem Jazzfest des französischen Viertels aufgetreten bin. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden wir die drei am Dienstag, dem 12. Juli im Eschweiler Talbahnhof erleben dürfen. Ich habe sie dann zehn Tage bei mir in der John Brinley Akadamie des IHP, um eine CD zum Gebrauch in Kunsttherapie und Beratung einzuspielen.”

Klaus Lumma weiter: „Ansonsten darf ich die Eschweiler Sponsoren und Jazzfans auch ganz herzlich von der Jazz-Gründer-Kirchengemeinde St. Augustine im Stadtteil Tremé grüßen.”
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