Musik, Genever und ein Tänzchen: Neue Freundschaften an der Grenze

Letzte Aktualisierung:
Auch beim x-ten Besuch haben W
Auch beim x-ten Besuch haben Wattrelos und seine Umgebung immer noch viel zu bieten, wie der Partnerschaftsverein jetzt bei seinem dreitägigen Besuch feststellte. Foto: Eckhard Pelky

Eschweiler. Mit einer Gruppe von Mitgliedern und Freunden hat sich der Partnerschaftsverein Eschweiler auf den Weg nach Wattrelos gemacht. Franck Duthoit, Präsident der Confrerié du Carneval, und das Comité de Jumelage hatten zu einem dreitägigen Freundschaftstreffen eingeladen.

Gegen 17 Uhr trafen die deutsche Gruppe sowie die Freunde aus Reigate & Banstead in Hem - einem Nachbarort von Wattrelos - ein. Und schon beim gemeinsamen Abendessen mit einem Gläschen Rosé oder Rotwein spielte die Sprachbarriere keine Rolle mehr.

Am Samstagmorgen ging es gemeinsam nach Saint Omer (Pas-de-Calais) südöstlich von Calais, unweit davon befindet sich das Marais ( ein Sumpfgebiet).

Mit einem Boot ging es auf die Route du Marais. In einer einstündigen Bootsfahrt erkundeten die Besucher das Naturschutzgebiet, das auch zum Gemüseanbau (Bio-Anbau) benutzt wird. Das Naturschutzgebiet ist etwa 3600 Hektar groß und in seiner Vielfalt und Artenreichtum sehenswert.

Am Nachmittag stand ein Besuch in der Distillerie Persyn in Houlle auf dem Plan. Hier wird nach verschiedenen Rezepten Genever hergestellt. Der Genever aus Houlle wird von Küchenchefs und Feinschmeckern gern für Speisen verwendet, er wird auch als Apéritif oder als Zugabe für Cocktails verwendet. Hier hatte die Gruppe die Möglichkeit, vier verschiedene Genever (18 bis 49 ) zu probieren, und so mache Flasche Genever wurde anschließend gekauft.

Zum Abendessen ging es nach Mouscron ( Belgien). Das Abendessen bestand aus flanderischen Köstlichkeiten, die Krönung war ein Dessert, das aus sieben verschiedenen Nachspeisen bestand. Während des Essens wurde die Gruppe von französischer Akkordeonmusik begleitet, es wurde zwischen Hauptgang und Dessert sogar getanzt. Man sah auch hier wieder, dass Musik verbindet, denn auch ohne fließend die Sprache des anderen zu beherrschen, wurde miteinander gefeiert.

Am nächsten Morgen stand eine Visite der belgischen Nachbarstadt Tournai auf dem Programm. Tournai ist eine alte Fürstenresidenz und Bischofsstadt, eine Kunststadt an der Scheide. Tournai ist die zweitälteste Stadt Belgiens mit schöner Architektur aus jeder Zeit. Zum Beispiel der Cathédrale Notre Dame, eine riesige fünftürmige Kathedrale im romanischen und gotischen Stil, erbaut in den Jahren 1110 bis 1325.

Verschiedene Teilnehmer der Gruppe erklommen den Glockenturm; er diente einst als Alarmierungs- und Bekanntmachungsturm für die Stadt, und von oben hatte man einen wunderschönen Ausblick auf die Region um Tournai und auf den sehr schönen Marktplatz.

Nach dem Mittagessen hieß es wieder Abschied nehmen. Die Freunde aus Reigate & Banstead und die Eschweiler Gruppe bedankten sich für das herrliche und natürlich sonnendurchflutete Wochenende.

Hartmut Fröhlich, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, zieht Bilanz: „Es war schön mit anzusehen, dass sich während des Wochenendes neue Freundschaften zwischen Deutschen, Engländern und Franzosen gebildet haben. Wenn auch nicht jeder fließend französisch, englisch oder deutsch spricht, so ändert die Sprachbarriere nichts an der Sympathie der Menschen, und dies hat sich auch an diesem Wochenende verstärkt gezeigt.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert