Eschweiler - Musik-Express nimmt Zuhörer mit auf Reise

Musik-Express nimmt Zuhörer mit auf Reise

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
rwe-konzertfo
Präsentierte während seines gelungenen Frühjahrskonzerts einen bunten Blumenstrauß voller Melodien unterschiedlichster Musikstile: der RWE-Chor unter Leitung von Ernst Matthias Simons. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Einen wahrhaft bunten musikalischen Blumenstrauß bescherte am Freitagabend in der vollbesetzten Weisweiler Festhalle der RWE-Chor Eschweiler unter der Leitung von Chordirektor ADC Ernst Matthias Simons den zahlreichen Zuhörern während des traditionellen Frühjahrskonzerts.

Unterstützt durch die RWE Power-Band unter Leitung von Ralf Conzen, Sopranistin Natalia Schmidt und Pianist Theo Palm präsentierten die Sänger ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm, das einen Querschnitt durch die Welt der Oper, Operette, Musicals, Evergreens und Schlager bot. Darüber hinaus erfreute Ernst Matthias Simons, dem die Gesamtleitung des Konzerts oblag, immer wieder mit wissenswerten Informationen zu den einzelnen Stücken.

Gleich zum Auftakt lud die RWE Power-Band mit Edvard Griegs „Morgenstimmung” zum Träumen ein, bevor sich der VorhangÊ lüftete und der RWE-Chor Eschweiler mit dem heiteren „Heil sei euch Geweihten” aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte” die Mächte der Finsternis zum Weichen brachte. Sowohl mit Unterstützung des Chors als auch als Solistin überzeugte dann Natalia Schmidt mit ihrer hellen Sopranstimme, als sie „La vergine degli angeli” und das dramatische „Pace, Pace” aus Guiseppe Verdis „Macht des Schicksals” anstimmte. Bei Carl Maria von Webers „Jägerchor” zeigten sich die Chorsänger, am Klavier von Theo Palm begleitet, einmal mehr von ihrer besten Seite. Die Arie „Casta Diva” aus Vincenzo Bellinis tragischer Oper „Norma”, von Natalia Schmidt voller Hingabe vorgetragen, schloss den ersten Teil ab.

Doch nahtlos ging es mit einer eher pop-artigen Version von Johann Sebastian Bachs eigentlich barockem Stück „Air”, die die RWE Power-Band präsentierte, weiter. Mit Melodien des Film- und Fernsehkomponisten Michael Jary, der eigentlich Maximilian Michael Andreas Jarczyk hieß, während der Nazi-Diktatur diffamiert wurde, nach dem Krieg in Deutschland aber große Erfolge feierte, ging es in die Pause.

Dann machte die RWE Power-Band erneut den Anfang, als sie auf den Spuren Hildegard Knefs wandelte und sich „Für mich soll´s rote Rosen regnen” wünschte. Dass die Rose auch für dessen Vergänglichkeit steht, machte der RWE-Chor mit der irischen Volksweise „Des Sommers letzte Rose” deutlich. Im großartigen Zusammenspiel zwischen Sopranistin Natalia Schmidt und dem Chor interpretierten die Protagonisten dann Wolfgang Tropfs berühmten Chorsatz „Die Rose” und brachten damit dieses Konzertthema zu einem hervorragenden Abschluss. Voller Temperament gab Natalia Schmidt dann den „Csardas” aus Franz Lehars „Zigeunerliebe”.

A capella bewies der RWE-Chor sein Können, als er unter anderem zur Melodie des Welthits „Morning has broken” „Singen ist Leben” anstimmte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert