Music Festival: Bläck Fööss, Cat Ballou und Kasalla rocken den Markt

Von: Rudolf Müller
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Rocken den Eschweiler Marktplatz beim 26. Eschweiler Music Festival mit kölsche Tön: die Bläck Fööss, seit 48 Jahren (!) Kult. Foto: Manfred Jasmund, Imago/Lumma Foto, Imago/Horst Galuschka
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Rocken den Eschweiler Marktplatz beim 26. Eschweiler Music Festival mit kölsche Tön: Kasalla. Foto: Manfred Jasmund, Imago/Lumma Foto, Imago/Horst Galuschka
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Rocken den Eschweiler Marktplatz beim 26. Eschweiler Music Festival mit kölsche Tön: Cat Ballou. Foto: Manfred Jasmund, Imago/Lumma Foto, Imago/Horst Galuschka

Eschweiler. Bisher waren sie samt und sonders „für lau“, die Konzerte des Eschweiler Music Festivals. Das war einmal. Lau bleiben (hoffentlich) nur die Sommerabende, an denen Festival-Organisator Max Krieger auch im 26. Festivaljahr ein erstklassiges Programm bietet.

Jahrelang ist Max Krieger, der die Festivals als Privatmann veranstaltet, volles Risiko gegangen, hat in manchen Jahren auch draufgezahlt. Doch auch wenn ihm Sponsoren wie die EWV treu geblieben sind, werden die Festivals immer teurer und sind ohne Eintrittsgelder nicht mehr zu stemmen. Schon gar nicht, wenn man, wie Krieger, qualitativ hohe Ansprüche stellt.

„Max Krieger ist es nie um eine möglichst große Zuschauermenge gegangen, sondern um die Qualität der Musik“, betont auch Bürgermeister Rudi Bertram, der die Festivals seit Jahrzehnten eng begleitet. Um weiterhin hochkarätige Acts verpflichten zu können, sie breiter als bisher zu vermarkten, den Ruf Eschweilers als Musikstadt in ganz NRW und darüber hinaus zu festigen und mit dem EMF, so Krieger, „den Sprung von der Regional- in die Bundesliga zu schaffen“, führt an Eintrittsgeldern kein Weg vorbei.

„Für das Festival bedeutet das eine Aufwertung, auch wenn das bei dem einen oder anderen ein Stirnrunzeln hervorrufen mag“, sagt auch Andreas Ihrig vom Hauptsponsor EWV. „Die Alternative wäre ein schrumpfendes Festival mit billigeren Acts.“ Das aber will niemand. Und auch wenn die meisten der Bands und Künstler, die das 26. EMF gestalten, erst in der kommenden Woche bekanntgegeben werden, so wissen Bertram und Ihrig schon jetzt: „Was hier geboten wird, ist erste Sahne, ein Superangebot für die gesamte Region und jeden Cent des Eintritts wert!“

Beispiel Sonntag: Der letzte der diesmal vier EMF-Tage gehört ganz „kölschen Tön“ – mit gleich drei Topbands: Ab 15 Uhr gehört die Bühne nacheinander Cat Ballou, den Bläck Fööss und Kasalla.

Cat Ballou (Die Stääne stonn joot, Immer immer widder, Hück steht die Welt still) gehört längst zu den gefragtesten kölschsprachigen Bands im Rheinland, über die Bläck Fööss (En unserm Veedel, Drenk doch ene met, Wenn in Birkesdörp der Buur op dr Huchzick danz) zu schreiben, hieße Eulen nach Athen oder Jecke nach Eischwiele zu tragen, und Kasalla (Us der Stadt met K) füllt längst die Lanxess-Arena mit 26.000 Plätzen.

Am ausverkauften Kölner Tanzbrunnen zahlten 8000 Kasalla-Fans jüngst 28 Euro für ein Ticket. Auf dem deutlich kleineren Eschweiler Marktplatz gibt‘s alle drei Bands für insgesamt zwölf Euro. Und davon gehen zwei Euro als Spende an kulturtreibende Vereine in Eschweiler. Ein Schnäppchenpreis.

Sonderpreise gelten auch bei einigen der weiteren EMF-Konzerte. Und andere sind nach wie vor gratis: Das gilt für Jugend rockt, wo lokale und regionale Nachwuchsbands ihr Können auf der großen Bühne unter Beweis stellen, das gilt für die traditionelle Kneipenrallye am EMF-Freitag und -Samstag in der Altstadt, und natürlich auch für die traditionelle Gospelmesse mit der Renew Brassband in der St.-Peter-und-Paul-Kirche.

Der Startschuss zum 26. Eschweiler Music Festival fällt bereits am Donnerstag, 24. August. Dann stehen vier Abende mit hochkarätigem Rock, Pop, Klassik und kölsche Tön auf dem Programm. Welche Künstler am Donnerstag, Freitag und Samstag mit von der Partie sind, das erfahren Sie am kommenden Donnerstag an dieser Stelle. Und an diesem Donnerstag startet auch bereits der Vorverkauf: Tickets gibt es in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

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