Eschweiler - Müll im Wald bereitet der Försterin Kopfzerbrechen

Müll im Wald bereitet der Försterin Kopfzerbrechen

Von: pan
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Eschweiler. Der Wald als grüne Lunge und Ort der Erholung wird nicht von allen gleich geschätzt. Vor allem der Müll bereitet Försterin Susanne Gohde Kopfzerbrechen. Dabei handelt es sich nicht nur um Unrat in der freien Natur, sondern auch die Mengen in den etwa 80 Mülleimern.

Im vergangenen Jahr musste die Stadt dafür alleine Lohnkosten in Höhe von 3815 Euro aufbringen. Zu viel, meint die Försterin und greift nun zu einer auf dem ersten Blick ungewöhnlichen Maßnahme: Sie will die Zahl der Mülleimer im Stadtwald verringern und sie nur noch an Parkplätzen und Schutzhütten stellen. Vielleicht ermutigt das die Menschen auch einmal, ihren Müll wieder mitzunehmen und nicht im Wald zu lassen, hofft sie. In anderen Städten habe dieses Konzept funktioniert.

In diesem Frühjahr sind die Forstwirte der Stadt vor allem mit Neupflanzungen von Bäumen beschäftigt. Nach wie vor sind die Folgen des Orkans Xynthia aus dem Februar 2010 nicht vollständig beseitigt. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeiten ist auch die Kippe in Eschweiler-Ost. Dort drohen einige Bäume zu brechen, sodass sie gefällt werden müssen. Die Waldarbeiter haben damit begonnen, die Kippe aufzuforsten und zu bewirtschaften. Insgesamt werden 5465 Laubbäume und 225 Nadelbäume gepflanzt. Vielfach werden Rotbuchen und Traubeneichen gesetzt. Im Vorjahr mussten noch mehr Setzlinge gepflanzt werden: 6450 Laubbäume und 1035 Nadelbäume.

Der Eschweiler Stadtwald und die übrigen Waldareale in der Stadt bleiben ein Zuschussgeschäft: Den für dieses Jahr vorgesehenen Ausgaben in Höhe von 163377 Euro stehen Einnahmen in Höhe von 30550 Euro gegegenüber.

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