„Morgens um 8 fängt die Zukunft an“: AfA zieht’s zu den Werkstoren

Von: Christoph Hahn
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Setzen auf Betriebsbesuche als Mittel der politischen Arbeit: Willi Schleip, Helga Grimmer, Heinz Thoma, Claudia Moll und Thorsten Müller (von links) bilden zusammen mit weiteren Kollegen den Vorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Eschweiler. Foto: Christoph Hahn

Eschweiler. Kontinuität von der Besetzung der Vorstandsposten und von der programmatischen Ausrichtung her prägten die Jahreshauptversammlung der Eschweiler „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen“ (AfA) im Hotel „Zur Altdeutschen“. Dabei bekräftigte der alte und neue Vorsitzende Heinz Thoma gerade angesichts bevorstehender Urnengänge auf Landes- und Bundesebene: „Wir sind da, auch wenn gerade keine Wahlen sind.“

Ein Höhepunkt der Zusammenkunft: der Rechenschaftsbericht, in dem Heinz Thoma einen Rückblick auf das zurückliegende Jahr und eine Vorausschau auf die noch folgenden Monate unternahm. Unter anderem strich der Vorsitzende im Verlauf seiner Ausführungen die gute Vernetzung mit anderen AfA-Verbänden zum Beispiel in Aachen, Düren und im Erftkreis heraus. Nicht zuletzt bei Betriebsbesuchen stellten Thoma und seine Mitstreiter im Gespräch mit den dortigen Interessenvertretern Kernthemen wie „Soziale Gerechtigkeit“, „Mindestlohn“ und „Chancengleichheit“ dar.

Grundphilosophie für alle Besuche: „Hier bist du direkt an den Menschen dran.“ Früh aufstehen können müssen die Aktiven auch, denn, wie ihr Frontmann philosophierte: „Morgens um 8 fängt die Zukunft Deutschlands an.“ Die nächsten Ziele stehen übrigens schon fest: Außer dem St.-Antonius-Hospital wollen Heinz Thoma, der wie zum Beispiel Geschäftsführer Norbert Buhl auch als SPD-Vertreter dem Rat der Indestadt angehört, und die Seinen auch das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ), die Gießerei Hoffmann an der Bergrather Straße und den neuen OBI-Markt in Weisweiler (Kölner Straße) ansteuern. Apropos Weisweiler: Auch das Kraftwerk dort wollen die Aktiven demnächst wieder ansteuern. Auch bei der Gründung einer AfA-Gruppe im Rathaus sind sie unterstützend tätig.

Sparsam waren die Arbeitnehmer-Vertreter außerdem, wie ihr Chef mit Stolz meldete. Mit Blick auf den SPD-Stadtverband merkte er an: „Bezüglich der Ausgaben stellt sich das Geschäftsjahr 2016 finanzneutral dar“, denn: „Es wurden keine Mittel angefordert.“ Einen Wunsch hat der Sozialdemokrat dabei auf dem Herzen: „Das bittet die Afa den Stadtverband (der eine zentrale Kasse für Orts- und Fachverbände führt, Anmerkung der Redaktion) wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen und bei künftigen Anfragen zu berücksichtigen.“

Ein größtenteils einstimmiges Ergebnis (siehe Infobox) brachten die Vorstandswahlen. Versammlungsleiterin Helga Grimmer, unter anderem als Kreistagsabgeordnete im politischen Geschäft erfahren, hatte jedenfalls nicht die geringste Mühe damit.

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