Eschweiler - Moltke-Apotheke: Einbrecher „bedient” sich gleich vier Mal

Moltke-Apotheke: Einbrecher „bedient” sich gleich vier Mal

Von: Silvia Kurth
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Bautür statt Glas: Ursula Beck, Inhaberin der Moltke-Apotheke in der gleichnamigen Straße, ist nach vier Einbrüchen in Serie beunruhigt. Foto: Silvia Kurth

Eschweiler. In die Moltke-Apotheke in der gleichnamigen Straße geht es derzeit durch eine ganz stabile Bautür. Nicht wegen irgendwelcher Renovierungsmaßnahmen, sondern wegen einer Einbruchserie, wie sie in der mehr als 30-jährigen Geschichte der Apotheke einmalig ist.

Seit Weihnachten ist viermal eingebrochen worden. Kein Wunder, dass Inhaberin Ursula Beck sich fragt, weshalb ausgerechnet ihre Apotheke zur Zielscheibe geworden ist.

Den ersten Schreck gab es am Morgen des Heiligabends. Eine Hälfte der automatischen Schiebetür aus Glas war eingeschlagen worden. Aus den beiden Kassen fehlte das Wechselgeld in Höhe von 150 Euro. Sonst nichts.

In der Nacht zum ersten Weihnachtstag erhielt die Apotheke schon wieder unliebsamen Besuch. Auch die zweite Seite der Tür war eingeschlagen worden. Die andere Hälfte war zwischenzeitlich mit einer dicken Spanplatte notdürftig verschlossen worden. Wieder fehlte dieselbe Geldsumme. Auch die zweite Türhälfte wurde mit Sperrholz geflickt.

Am vergangenen Wochenende aber bediente sich der Täter wieder. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Sperrholzplatte mit brachialer Gewalt durchbrochen. Auch dass die Tür von innen noch zusätzlich verbarrikadiert worden war, hielt den Einbrecher nicht ab. Diesmal aber fiel seine Beute geringer aus. In den Kassen waren nur noch jeweils 70 Euro Hartgeld. Ansonsten rührte der Einbrecher wieder nichts an.

Aber damit noch nicht genug. In der Nacht auf Montag wurde der vierte Einbruch verübt. Diesmal war kein Geld mehr in den Kassen. Was Ursula Beck an diesem letzten Einbruch aber am meisten verstört, ist, dass die Polizei erst Stunden nach der ersten Alarmierung, die um 5.47 Uhr erfolgt war, am Tatort eintraf, nämlich um 8.30 Uhr.

Ursula Beck ist beunruhigt: „Es sieht ein bisschen wie Terror aus”, fürchtet sie. Nun rüstet die Inhaberin auf: Die Apotheke bekommt eine Tür aus einbruchsicherem Glas und eine Überwachungskamera.
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