Modellflug-Club gibt Einblicke in die Faszination des Hobbys

Von: tim
Letzte Aktualisierung:
10802808.jpg
Vorbereitungen auf dem MCE-Flugplatz: Ein Modell einer britischen „Hawker Tempest“ wird startklar gemacht. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Mit Geschwindigkeiten von teilweise über 300 Kilometern pro Stunde fegten am vergangenen Wochenende die Flugzeuge des Modellflug-Club Eschweiler über den vereinseigenen Flugplatz zwischen Dürwiß und Kinzweiler.

Neben vielen Propellermaschinen zeigten die stolzen Piloten bei dem Modellflugwochenende den zahlreichen staunenden Zuschauern, dass sie mit Düsenjet- und Hubschraubermodellen großartige Flugmanöver beherrschen.

Nicht nur das: Bei wechselhaftem Wetter, das zeitweise die Flugschau verzögerte, genossen die Gäste Leckeres vom Grill und kühle Getränke, während die Flugzeuge über den Platz jagten. Dabei musste natürlich stets auf die Sicherheit geachtet werden. So dürfen die Fluggeräte einen Umkreis von 450 Metern um den Piloten mit der Fernsteuerung nicht verlassen.

Dazu dürfen sie 300 Meter Höhe nicht überschreiten. Das ist bei Geschwindigkeiten von über 300 Kilometer pro Stunde jedoch gar nicht so einfach. Volle Konzentration und die Augen immer auf das Fluggerät gerichtet zu haben, ist daher unbedingt vonnöten. Dazu ist immer nur ein Fluggerät in der Luft erlaubt, die Gefahr für unbeabsichtigte Kollisionen wäre zu groß.

Daher wechseln sich die Flieger ab. Auch die Position des eineinhalb Hektar großen Flugplatzes ist nicht zufällig gewählt. So ist dieser nicht nur weit weg von bewohntem Gebiet, auch die unmittelbare Umgebung ist weitestgehend baumfrei.

Die Modelle sind teils komplette Eigenbauten, teils stammen sie von Fertigbausätzen. Die Kosten für solche Fluggeräte sind verhältnismäßig hoch. „Ein gutes Einsteigermodell ist ab 250 Euro aufwärts zu haben“, berichtet Matthias Eickhoff, Schriftführer des Vereins.

Rund 50 Fluggeräte konnten die Gäste der Modellfliegerclubs, der etwa 110 Mitglieder hat, bewundern. Von historischen Kampffliegern wie einer britischen „Hawker Tempest“, über moderne Düsenjets bis zu Hubschraubern war alles in den verschiedenen Maßstäben dabei. Einen besonders interessanten Ortsbezug hatte ein Modell des bekannten gelben Rettungshubschraubers „Christoph Europa-1“, das direkt neben einem Modell seines Vorgängers, einem „SAR-Hubschrauber“ präsentiert wurde. Die Zuschauer waren in jedem Fall begeistert ob der großen Anzahl an Modellen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert