Nürburgring/Eschweiler - Mit Startnummer 113 geht‘s auf Platz eins

Mit Startnummer 113 geht‘s auf Platz eins

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Das Einsatzauto von Harald Hennes im Streckenabschnitt „Caracciola Karussell“ der legendären Nordschleife des Nürburgrings auf Siegeskurs. Foto: Daniel Peter/cardocs-fotos.de
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Großer Jubel: Harald Hennes (Eschweiler), Thomas Kappeler (Bad Saulgau) und Thomas Gerling (Uchte) bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podium. Foto: Daniel Peter/cardocs-fotos.de

Nürburgring/Eschweiler. Harald Hennes (Eschweiler) ist seit Jahren im Tourenwagenrennsport zu Hause und mit viel Erfahrung bei Langstreckenrennen dabei, erzielte mit seinem Team Kappeler Motorsport einen Sieg beim zweiten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring (VLN).

Am letzten Aprilwochenende nahm der aus Eschweiler stammende Harald Hennes mit seinen Fahrerkollegen Thomas Gerling (Uchte) und Thomas Kappeler (Bad Saulgau) am zweiten Langstreckenlauf auf dem legendären Nürburgring teil. Ein Rennen, in dem das Wetter Hennes sein gesamtes Fahrkönnen abverlangte. Harald übernahm als letzter der drei Fahrer in Führung liegend den blau lackierten Porsche mit der Startnummer 113. Zunächst kämpfte er mit immer wieder feuchten Stellen in der grünen Hölle und einer nicht perfekt arbeitenden Bremse. Eigentlich im Nachhinein betrachtet das geringste Problem.

Zirka Fünf Minuten vor Schluss, des über vier Stunden andauerndem Rennen, fing es kräftig an zu regnen und Hennes hatte Mühe, den Sportwagen aus Stuttgart, ausgerüstet mit Trockenreifen, auf dem nassen Asphaltband zu halten. All seine Erfahrung wurde benötigt. Er konnte einigen Teilnehmern zusehen wie sie direkt vor ihm ihr Auto verloren. Die Zielflagge bedeutete eine riesige Erleichterung. Das Auto war heile im Ziel. Das Rennen beendete er als Erster.

Harald Hennes am Ende des Renntages: „Die Saison hat für mich sehr gut begonnen. Beim ersten Lauf zur VLN Anfang April mit einem 2. Platz zu beginnen und nun der Sieg. Ich bedanke mich bei meinem für die perfekte Zusammenarbeit. Dieser Sieg war gerade in der letzten Runde alles andere als sicher. Das Wasser stand förmlich auf der Strecke und man musste aufpassen, nicht noch zusätzlich in eine Kollision durch herumrutschende Teilnehmer verwickelt zu werden. Wir haben es geschafft. Nun schauen wir auf die nachfolgenden Rennen.“

Das Team wird zusammen mit Harald Hennes am Pfingstwochenende den dritten Lauf zur VLN bestreiten. Die Renndauer ist wiederum auf vier Stunden angesetzt.

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