Mit „Original Eschweiler” macht die Vorweihnachtszeit doppelt Freude

Von: ran
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Präsentierten mit ihren musikalischen Gästen fast drei Stunden lang Weihnachtslieder der unterschiedlichsten Facetten: die Musiker der „Original Eschweiler”. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Es war eine Bescherung fünf Tage vor dem Fest. Für die Zuhörer, die nahezu drei Stunden lang auf Weihnachten eingestimmt wurden, für die Musiker, die ihre Kunst vor einer vollbesetzten Festhalle in Weisweiler zeigen durften, und vor allem für die Patienten der Onkologie des St.-Antonius-Hospitals, denen die Einnahmen zugute kommen.

„Fröhliche Weihnachten” lautete der Titel des mitreißenden Konzerts, das „Die Original Eschweiler”, unterstützt durch die „Trinity Gospel Company” und den Kinderchor des Städtischen Gymnasiums, am Sonntagnachmittag präsentierten. Und dabei einen weiten Bogen durch die verschiedensten Stilrichtungen weihnachtlicher Musik, von den klassischen Titeln bis hin zu dem einen oder anderen Ausflug in die Moderne schlugen.

Beeindruckende Anteilnahme

Bevor die Musik den späten Sonntagmachmittag prägte, begrüßte Moderator René Külzer Privat-Dozent Dr. Peter Staib als Chefarzt der Onkologie des St.-Antonius-Hospitals, der sich für die Unterstützung durch die Konzertteilnehmer und -besucher herzlich bedankte. „Die Anteilnahme, die der Förderverein Onkologie durch die Eschweiler Bürger erfährt, ist unglaublich. Mit dem Erlös des Konzerts soll ein tragbares Ultraschallgerät finanziert werden, das für den mobilen Einsatz in der onkologischen Ambulanz vorgesehen ist”, erklärte der Mediziner, der auch zurückblickte. „Es war eine visionäre Entscheidung, diese Abteilung vor 25 Jahren zu gründen. Patienten aus einem weiten Umkreis kommen zu uns. Das zeigt, dass die Abteilung überregionale Bedeutung hat. Neben den fünf Fachärzten, die innerhalb der Abteilung tätig sind, gebührt auch dem Pflegepersonal und den Ehrenamtlichen Lob.”

Dann hielt die Musik Einzug in die Festhalle. „Die Original Eschweiler” eröffneten unter der Leitung von Patrick Oder das Konzert zunächst mit den besinnlichen Werken „Es ist ein Ros entsprungen”, „Tochter Zion” und „Herbei, oh ihr Gläubigen”, bevor beschwingtere Titel wie „Walking in a winterwonderland”, „Rudolph the red nosed reindeer” und „Rocking around the christmas tree” erklangen, wobei Solistin Sonja Esser eine kesse „Rock„n„Roll”-Sohle mit Dr. Peter Staib auf das Parkett legte. Mit dem spanischen Weihnachtsgruß „Feliz navidad” kamen auch die südlichen Gefilde nicht zu kurz.

Batman schützt das Christuskind vor dem Drachen

Dass Weihnachten nicht nur ein besinnliches, sondern auch ein humorvolles Fest sein kann, bewies anschließend René Külzer mit seiner Geschichte „Unsere Krippe ist nicht langweilig”, in der nicht zuletzt Batman das Christkind vor dem Drachen beschützt.

Mit dem Kinderchor des Städtischen Gymnasiums erstürmte dann jugendlicher Elan die Bühne. Mit Chorleiterin Anette Zumbroich interpretierten die Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe Titel von Rolf Zuckowski. Dabei drehten sie die „Weihnachtsspieluhr” auf, besuchten die „Weihnachtsbäckerei” und waren mit „Es schneit” auch metereologisch voll auf der Höhe.

Nach der Pause begrüßte „Oma Trinchen” (Ren Becker) das Publikum und ließ sich nicht davon abhalten, mit ihren Gästen „Morgen kommt der Weihnachtsmann”, „Kling Glöckchen” sowie „Lasst uns froh und munter sein” anzustimmen. „Die Original Eschweiler” ergänzten diesen Programmpunkt mit den Klassikern „O du fröhliche”, „Leise rieselt der Schnee” sowie „Alle Jahre wieder”.

Dass ein Christbaumständer mit Drehmechanismus aus Großmutters Zeiten für so manche Turbulenz am Weihnachtsabend sorgen kann, machte Ren Külzer in seiner zweiten heiteren Geschichte deutlich.

Mit der „Trinity Gospel Company” hielt dann der Gospelchor der Evangelischen Gemeinde Eschweiler Einzug. Unter der Leitung von Kantor Gerhard Behrens überzeugten die Sänger mit feierlichen Spirituals. Die Interpretationen von „Hark! The herald angels sing”, „Come, all ye faithful”, „Go, tell it on the mountain” und „Virgin Mary had a baby boy” wurden vom Publikum mit rhytmischem Klatschen begleitet und begeistert aufgenommen.

Wie auch das Finale, bei dem alle Konzertbeteiligten den Song „We are the world” anstimmten. Zum Schluss noch ein emotionaler Höhepunkt: Gemeinsam mit dem Publikum ließen die Musiker mit „Stille Nacht, heilige Nacht” das Weihnachtslied schlechthin erklingen. Eine (Vor-)Bescherung, die wohl alle Zuhörer mit Vorfreude auf das Fest den Heimweg antreten ließ.
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