Mit Herz, Verstand und Rock‘n‘Roll beim Benefizkonzert

Von: ran
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Versprechen den Konzertbesuchern ein vierstündiges (kostenloses) Musikerlebnis der besonderen Art, dessen (freiwillig geleisteter) Erlös einen wahrlich guten Zweck unterstützt: Die Protagonisten des Benefizkonzerts um Manfred Engelhardt (Mitte), Manager des Rolling Stones Club Aachen/Stolberg, der Lebenshilfe Aachen mit Barbara Krüger (rechts) und Alexandra Messaaf-Jünger (2. v. l.) sowie Gastgeber Mike Sauerbier (links), Wirt des Burghofs. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Es geschah in Stolberg-Münsterbusch und ist inzwischen 22 Jahre her: Anlässlich der „Voodoo Lounge“-Tour der Rolling Stones gründeten 17 Fans der legendären englischen Rockband den „Rolling Stones Club Aachen/Stolberg“.

Mitten unter ihnen Manfred Engelhardt, der aktuell als Manager des Clubs fungiert. Ein Club, der inzwischen rund 380 Mitglieder zählt und weit über die Städteregion Aachen hinaus agiert. Stones-Fans aus Großbritannien, der Schweiz, aber auch aus den USA, aus Südamerika sowie Südafrika sind in ihm vereinigt. „Wir sind schlicht und ergreifend der größte, unkommerzielle Rolling-Stones- Club der Welt“, macht Manfred Engelhardt deutlich.

Und dessen Protagonisten fühlen sich der Allgemeinheit verpflichtet. Deshalb richten Manfred Engelhardt und seine zahlreichen Mitstreiter alle zwei Jahre ein Benefiz-Konzert aus, dessen Besuch für alle Musikfans kostenlos ist und dessen aus freiwilligen Spenden erzielter Erlös jeweils einem caritativen Zweck zu Gute kommt.

In rund zwei Wochen ist es wieder soweit: Am Samstag, 10. September, steigt ab 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) ein Benefizkonzert zu Gunsten der Lebenshilfe Aachen, die als gemeinnütziger Verein zahlreiche Dienste und Einrichtungen mit dem Ziel unterhält, Menschen mit geistiger Behinderung ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ort des Geschehens ist die Bühne der Gaststätte Burghof, Burgstraße 60, in Eschweiler.

„Die Menschen, die sich für die Lebenshilfe tatkräftig engagieren, zeigen Herz und Sozialkompetenz. Sie präsentieren sich als Menschen im besten Sinne und haben deshalb Unterstützung verdient“, bringt Manfred Engelhardt die Beweggründe des Rolling Stones Clubs Aachen/Stolberg, den gemeinnützigen Verein als Partner ausgesucht zu haben, auf den Punkt. Die Vorbereitungen für das Konzert laufen auf Hochtouren.

„Rund 3500 Plakate wurden zwischen Monschau und Herzogenrath sowie von Aachen bis Eschweiler aufgehängt, ebenso wurden 15.000 Flyer verteilt“, ist der Clubmanager zuversichtlich, die anvisierte Besucherzahl von rund 300 Konzertgästen zu erreichen. Und diese können sich auf eine etwa vierstündige Musikshow freuen.

Den Auftakt macht das „Elano Bodd-Trio“, das nicht nur Stones-Hits hören lassen, sondern auch zu deren Entstehung und Hintergründen eine Menge Wissen vermitteln wird. Das zweite Viertel gehört dann der bei weitem nicht nur in Eschweiler beliebten Band „Saturday Night Fish Fry“, die sich vor allem dem „Rhythm and Blues“ widmen wird, bevor die seit einigen Monaten aktive clubeigene Rolling Stones-Tribute-Band „The Dirty Work“ unter anderem den Klassikern „Take it or leave it“, „Tell me“ oder „Sweet Virginia“ zu ihrem Recht verhelfen wird.

Den Schlusspunkt setzt dann zu späterer Stunde der „Öcher Elvis“ Dirk Gier, der dem Publikum noch einmal kräftig einheizen möchte. Darüber hinaus wird die Künstlerin und Malerin Roswitha Geisler im Rahmen einer Ausstellung einige Exponate ihrer Rolling- Stones-Bilder im Burghof präsentieren. „Dabei wird ein Porträt eines Bandmitgliedes zu Gunsten der Lebenshilfe versteigert werden“, nennt Manfred Engelhardt einen weiteren Programmpunkt des Abends.

„Wir freuen uns einfach über die Initiative des Rolling- Stones-Clubs Aachen/Stolberg und sind begeistert vom Engagement der Mitglieder in Sachen Konzertvorbereitung. Schließlich haben wir in unseren Reihen, insbesondere in den vielen Wohnstätten, zahlreiche Menschen, die musikbegeistert sind“, erklärt Barbara Krüger, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Aachen.

Besonders gefällt ihr und ihrer Kollegin Alexandra Messaaf-Jünger, dass der Veranstaltungsort Burghof gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. „Dies eröffnet die Möglichkeit, einen gemeinsamen Abend im Zeichen der Inklusion zu verbringen!“ Warum aber findet das Konzert eigentlich in Eschweiler statt?

„Weil Eschweiler ein Ort der Kultur ist und die Eschweiler Bürger Veranstaltungen kultureller Art mit Herz und Verstand ausrichten können, wie sie erst vor wenigen Tagen einmal mehr unter Beweis gestellt haben“, verdeutlicht Manfred Engelhardt. Eine Einschätzung, der sich Burghof-Wirt Mike Sauerbier vorbehaltlos anschließt: „Das Konzert ist hier vor Ort in aller Munde!“

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