Eschweiler-Kinzweiler - Mit Golf Geld für den guten Zweck sammeln

Mit Golf Geld für den guten Zweck sammeln

Von: cheb
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Die 100 Golfer gaben bei zunehmend schönem Wetter ihr Bestes auf der Anlage des Hauses Kambach. Foto: Christian Ebener

Eschweiler-Kinzweiler. Mit Golf Geld für den guten Zweck sammeln – das ist das Motto des Egidius Braun Pokals, der seit 2001 auf der Golfanlage Kambach ausgetragen wird. Auch bei der Auflage im Jahr 2017 waren wieder 100 Golfer aus 20 verschiedenen Clubs vor Ort, um mit den Schlägen auf dem Grün Gutes zu tun für die „Mexiko-Hilfe“ der Egidius-Braun-Stiftung, des ehemaligen DFB-Vorsitzenden.

Diese wurde 1986 im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft in dem lateinamerikanischen Land gegründet, das Egidius Braun unbedingt bei der Bekämpfung der Armut in weiten Teilen der Bevölkerung unterstützen wollte.

Das Charity-Turnier gehört mittlerweile zu „den renommiertesten im Westen“, wie Burghard von Reumont, Pressesprecher des Golfclubs Kambach, erklärt. Von Reumont freute sich auch, dass die Unterstützung durch Patenclubs aus dem Westen Deutschlands – auch Alemannia Aachen, der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach hatten sich bereits engagiert – und der Sponsoren weiterhin so stark ist. Während den 17 Auflagen konnten bisher durch Start- und Sponsorengelder über 200.000 Euro gespendet werden.

Die diesjährige Eröffnung fand am Freitag um 11 Uhr statt, wobei auch wieder prominente Gäste begrüßt wurden. Klaus Pastor, Leiter des Organisationskommitees, hieß Tobias Wrzesinski, Geschäftsführer der DFB-Stiftung, Simon Pallmann vom diesjährigen Patenclub Bayer 04 Leverkusen, Ex-Nationalspieler Simon Rolfes als Beirat der DFB-Stiftung und Johannes Kunsmann, Vertreter des Hauptsponsors Mercedes-Benz Rheinland, herzlich willkommen auf der Anlage der Kambacher.

Seit sieben Jahren existiert das Organisationskomitee des Turniers um Claudia Schmitz, Burghard von Reumont, Hubertus Kühne und Klaus Pastor, das um 12.30 Uhr den Kanonenstart des Turniers begutachten konnte. Dabei werden alle Mitspieler vorher bereits auf die verschiedenen Bahnen aufgeteilt und ein gemeinsamer Start durch ein akustisches Signal ermöglich. Die Mitspieler blieben anschließend in Gruppen, so genannten Flights, zusammen, um gegenseitig die Ergebnisse zu notieren. Diese „gesellige Form“, wie von Reumont betont, habe sich in den vergangenen Jahren als besonders geeignet herausgestellt.

Im Anschluss fand die Siegerehrung statt, die von einer Tombola und einer Versteigerung abgerundet wurde. Dabei hatten die zahlreichen Sponsoren die Gewinne gestellt. Am Ende konnten alle Beteiligten wieder auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken. Auch Hubertus Kühne, Geschäftsführer des Hauses Kambach, freute sich über den erneuten Erfolg. „Mit der Idee habe ich mich von Anfang an identifiziert“, erklärte Kühne, der bereits auf die Durchführung des Charity-Turniers im kommenden Jahr blickte.

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