Eschweiler - Mit der Trauer über den Tod Jesu Christi schließt sich der Kreis

Mit der Trauer über den Tod Jesu Christi schließt sich der Kreis

Von: zsa
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Eschweiler. „Wir ziehen zur Mutter der Gnade, zu ihrem hochheiligen Bild“ – dies sangen die Besucher der Schlussandacht zur Oktav zur Schmerzhaften Mutter Gottes in der Kirche St. Cäcilia Nothberg am Sonntag.

Eine Woche lang hatten die Gläubigen wieder Gelegenheit, fast täglich einen Gottesdienst mit einem anderen Prediger zum Motto „Magnifikat“ zu besuchen. Nachdem Pfarrer Armin Drack in seiner Predigt während des Auftaktgottesdienstes auf Marias Freude über die bevorstehende Geburt Jesu und ihren Lobgesang eingegangen war, predigte Pfarrer Hannokarl Weishaupt zum Abschluss über ihren Schmerz nach dem Tod ihres Sohnes.

Schließlich sei der Tod des eigenen Kindes das Schlimmste, was Eltern passieren könne. „Da kann man nicht neutral bleiben“, so Pfarrer Weishaupt. Das Bild der Mutter Gottes, die ihren toten Sohn in den Armen hält, ist auch als Gnadenbild in der Pfarrkirche St. Cäcilia Nothberg zu sehen. Die 1,20 Meter große Pietà aus Holz wurde bereits 1382 urkundlich erwähnt.

Oft sehe er auch außerhalb der Gottesdienstzeiten betende Menschen in der Kirche, sagte Pfarrer Weishaupt. Die Nothberger Pfarrkirche gehöre zu den wenigen, die tagsüber ihre Pforten für Besucher öffnet. Neben Gläubigen aus der Indestadt kommen auch viele auswärtige Besucher nach Nothberg, um vor dem Gnadenbild um Segen und Schutz zu bitten, besonders während der Oktav. „Die Trauer über den Tod eines Menschen, ist ein Zeichen, dass wir diesen geliebt haben“, so Weishaupt weiter.

Und jeder Mensch, der trauere, würde in Maria eine Mutter und Schwester vorfinden, die dies verstehe. So wie eine Mutter ihr Kind tröste, tröste uns Gott. „Wir dürfen daher Hoffnung haben, dass wir bei Gott Geborgenheit finden, so auch die Menschen, die hier in der Kirche beten“, versicherte Pfarrer Hannokarl Weishaupt den Gottesdienstbesuchern. Musikalisch untermalte der junge Chor St. Cäcilia die Andacht.

Zudem feierte die Gemeinde St. Cäcilia am Sonntag das Fest der Kreuzerhöhung, der Feier der Wiederauffindung des Kreuzes Christi durch Kaiserin Helena. So schloss sich in der diesjährigen Oktav der Kreis von der Ankündigung der Geburt Jesu bis zu seinem Tod. Zum Abschluss dankte Pfarrer Hannokarl Weishaupt allen, die bei der Organisation der Oktav geholfen haben und auch die Pilgerfahrt unterstützten.

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