Mit der Lok nimmt die Karriere ordentlich Fahrt auf

Von: Michael Cremer
Letzte Aktualisierung:
Drei „Lokführer”: Peter Adr
Drei „Lokführer”: Peter Adrian, Klaus Wohnaut und Walter Danz (von links) freuen sich auf die 4. Auflage des Kabarettwettbewerbs. Drei Einzelkünstler und ein Duo treten am 14. Oktober auf und an. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. Die „Eschweiler Lok” 2011 steht schon voll unter Dampf: Am Freitag, 14. Oktober, geht im Talbahnhof die vierte Auflage des Eschweiler Nachwuchsfestivals für Kabarettisten über die Bühne. „Toll, spannend, abwechslungsreich” - so skizziert der Vorsitzende des Fördervereins Talbahnhof, Peter Adrian, das Programm, auf das sich das Publikum freuen darf.

Es treten Martin Zingsheim, Volker Weininger, Joachim Zawischa und „Hoppla - Das Duo” auf und auch gegeneinander an. „Die Lok hat sich etabliert und ist fester Bestandteil des Eschweiler Kulturlebens. Unser Preis hat sich in der Kabarettszene längst einen Namen gemacht”, freute sich Peter Adrian am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms. „Alle, die die Lok gewonnen haben, sind in der Kabarettszene etwas geworden.” Und im gleichen Atemzug stellte der Vorsitzende des Fördervereins auch klar: „Ohne die Hilfe der Sparkasse wäre diese Veranstaltung gar nicht machbar.”

Die Eschweiler Sparkasse und die Kulturstiftung des Unternehmens unterstützen den Kabarettwettbewerb von Anfang an, sind also, um beim Bild zu bleiben, gleich zu Beginn auf den Zug aufgesprungen. Gebietsdirektor Klaus Wohnaut, der der fünfköpfigen Jury angehört, erinnerte sich am Donnerstag beim Treffen im Talbahnhof an die Premiere: „Ich war einfach begeistert, das waren vier tolle Vorträge damals.” Und auch ein Lob für die Macher hatte er parat: „Wir unterstützen dies sehr gerne. Diese Veranstaltung wird gemacht von Menschen, die wirklich Ahnung haben.”

Zu denen gehört natürlich Kulturwirt Walter Danz, der am Donnerstag jene Künstler kurz vorstellte, für die es am 14. Oktober ab 20 Uhr im Talbahnhof nicht um die Wurst, aber um die Lok geht. Und dieser Preis ist sehr begehrt: Der Sieger gewinnt 500 Euro, einen kompletten Auftritts-Abend im Talbahnhof und jede Menge Renommee, das der Kabarettkarriere einen kräftigen Schub verpassen dürfte. Und dann ist da natürlich noch die Lok selbst, jene Skulptur, die im doppelten Sinne schwergewichtig ist und für jeden Wettbewerb neu geschaffen wird. „Ein Unikat”, wie Walter Danz betont. „Ich finde es schön, dass dies ein Eschweiler Künstler macht.” Dieser Künstler ist Ricardo Oliveira, der seiner mittlerweile vierten Lok zurzeit den letzten Schliff verpasst.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert