Eschweiler - Mit dem Ball soll auch der Rubel rollen

Mit dem Ball soll auch der Rubel rollen

Von: Robert Flader
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Das Geschäft soll mit der WM richtig ins Rollen kommen: Jannis Argiriou (l.) und Michael Esser organisieren auf dem Marktplatz das Public Viewing. Foto: Robert Flader

Eschweiler. Wenn am 11. Juni um genau 16 Uhr die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika angepfiffen wird, werden die Auswirkungen auch in Eschweiler zu spüren sein. Denn gleichzeitig mit dem Ball am Kap der Guten Hoffnung soll in den Restaurants und Kneipen der Indestadt der Rubel rollen - und damit den bislang äußerst bescheidenen Frühling vergessen machen.

Das zumindest ist die Hoffnung der Eschweiler Wirte, die mit verschiedenen Aktionen im Frühsommer das Außengeschäft richtig ankurbeln wollen.

„Machen wir uns nichts vor”, sagt etwa Michael Esser, Geschäftsführer von „Mexi&Co” am Markt. „Das Außengeschäft war vor Pfingsten gleich null.” Die bisherigen Witterungsverhältnisse hätten Biergartenatmosphäre und ausgedehnte Sonnenbäde inklusive kühlen Getränken bislang nicht zugelassen. Und trotzdem sieht Esser genau diese drei Tage als „echten Probelauf für die Weltmeisterschaft. Das ging schon in die Richtung, wie wir uns das vorstellen.”

Das sieht Jannis Argiriou ein paar Meter weiter ähnlich. Der Inhaber des Restaurants „Der Grieche” kennt die Unterschiede zwischen Sommergeschäften mit und ohne Fußball mittlerweile sehr gut: „Es kommen viel mehr Leute vorbei. Leute, die mit anderen zusammen Fußball schauen wollen und das Ganze als Gemeinschaftserlebnis sehen.”

Und für das vierwöchige Fest im Juni und Juli rüsten sich die Gastronomen nun, Ideen für die Belebung der Außengastronomie gibt es reichlich. Über allem schwebt natürlich das „Public Viewing”, das bei der WM 2006 in Deutschland seinen Durchbruch feierte.

So werden „Der Grieche” und das „Mexi & Co” mit einer vier mal drei Meter großen Leinwand auf dem Marktplatz „wieder viele, viele Leute nicht nur zum Fußballgucken einladen”, hofft Jannis Argiriou. Zusätzlich soll auf einer etwa vier mal sechs Meter großen Bühne ein abwechslungsreiches Rahmenprorgamm geboten werden, „bei dem es nicht nur um Fußball gehen muss”, sagt Michael Esser und lacht. Hierfür suchen die beiden Wirte noch Freiwillige.
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