Mit Chip am Bein auf flinken Schwingen heimwärts

Von: zsa
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Die Mitglieder und Vereinsmeister des Brieftaubenzuchtvereins „Neue Heimkehr“ (v.l.): Jakob Schüller, Stefan Olbert, Franz Bündgens, Schriftführer Frank Kindler, Willi Tillmanns, Peter Stenten, Franz-Josef Sundarp, 2. Vorsitzender Walter Huppertz, Geschäftführer Arnold Prinz, Helmut Robrecht, Ehrenmitglied Martin Kaldenbach und Rolf Kaulen.

Eschweiler. „Es war ein schwieriges Reisejahr – mit einem langen Winter bis in den März hinein und einem heißen Sommer“, so lautete das Resümee von Walter Huppertz, dem 2. Vorsitzenden des Brieftaubenzuchtvereins „Neue Heimkehr“, in Rückblick auf das Reisejahr 2013 seines Vereins. Im feierlichen Rahmen fand nun die Siegerehrung der Vereinsmeister der Taubenzüchter in Haus Flatten statt.

Mitte April beginnt die Flugsaison mit den sogenannten Vorflügen. Die Strecken sind dann lediglich 40 Kilometer weit und dienen vor allem bei den jüngeren Tieren dem Training, damit sie bald weitere Strecken zurücklegen können. Von Anfang Mai bis Ende Juli finden dann die Preisflüge der „alten Vögel“, die meist zwischen drei und vier Jahre alt sind, statt.

Von August bis Mitte September gehen die „jungen Vögel“ auf ihre Preisflüge, nachdem sie Anfang August ihre Vortouren geflogen sind. Auf den Flügen legen die Brieftauben durchschnittlich 400 Kilometer pro Strecke zurück. „Die Tiere werden dann nach Schnelligkeit bewertet“, erklärte Walter Huppertz.

Anhand eines elektronischen Chips, den die Tauben als Ring um ein Bein tragen, können die Züchter die Rückankunft ihrer Vögel genau registrieren. Die Daten werden dann nach jedem Flug ausgelesen und ausgerechnet. Im Reisejahr 2013 konkurrierten die Tiere des Brieftaubenzuchtvereins „Neue Heimkehr“ auf insgesamt 13 Preisflügen.

Bei den einzelnen Meisterschaften der Taubenzüchter werden jeweils die fünf besten Tauben eines Züchters gewertet. Und das Reisejahr 2013 war eindeutig das Jahr von Willi Tillmanns: Mit 58 Preisen wurde er Vereinsmeister, er gewann auch die Jährige-Meisterschaft, bei der nur einjährige Tiere an den Start gehen, die Weibchen-Meisterschaft und die General-Meisterschaft.

Neben dem ersten Platz für die „beste Taube” ging außerdem die Auszeichnung „bestes Weibchen” an ihn. Auch die Jungtiere (Tauben im Alter von einem halben Jahr) von Willi Tillmanns überzeugten, so wurde er auch Erster bei der Jung-Meisterschaft und erhielt die Auszeichnung für die „beste Jungtaube“.

Franz Bündgens und Kurt Hopp wurden zweiter Vereinsmeister und belegten ebenfalls den zweiten Platz bei der Jährige-Meisterschaft. Darüber hinaus erreichten sie den zweiten Rang bei der General-Meisterschaft und den dritten Platz bei der Jung-Meisterschaft. Den dritten Platz bei der Vereinsmeisterschaft belegte Nina Tellschow, sie hatte auch den „besten alten Vogel“ und den „besten jährigen Vogel“.

Auch Franz-Josef Sundarp konnte sich einige Preise sichern: Er wurde Dritter bei der „Jährige-Meisterschaft“, ebenfalls Dritter bei der „General-Meisterschaft“ und schaffte es auf Platz 2 bei der „Jung-Meisterschaft“. Neben den vielen erfolgreichen „alten Hasen“ kann der Taubenzuchtverein auch auf zwei Nachwuchszüchterinnen stolz sein. Celina Sieven gewann die Jugend-Meisterschaft, gefolgt von Meike Schüller.

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