Missio-Projekt: „Wir bauen ein Haus für Alle“

Von: kaba
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Beim Tanzen mit der Tanzgruppe der Kolpingfamilie (rote Shirts) hatten die Kinder riesigen Spaß. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Zusammen spielen, essen, sich austauschen und sich näher kennenlernen, das ist das Ziel des Missio-Projekts „Wir bauen ein Haus für Alle“, in dessen Rahmen jetzt auch im Kinder- und Jugendzentrum St. Peter und Paul die Türen für Flüchtlinge und alle Interessierten geöffnet wurden.

„‚Wir bauen ein Haus für Alle‘ ist ein deutschlandweites Projekt und die Gemeinde konnte sich gleich vorstellen, einen solchen Begegnungstag zu gestalten“, erklärte Diakon Jürgen Schoenen, der die Idee im Rat der Gemeinde vorgestellt und mit ihm gemeinsam überlegt hatte, wie ein solcher Tag aussehen könnte.

Schnell waren viele Ideen zu Aktivitäten gesammelt, die dazu beitragen, dass man sich besser kennenlernt und einander näherkommt. So wurden für die kleinen Besucher viele Spielmöglichkeiten bereitgestellt, während die meisten Erwachsenen sich darüber freuten, gemeinsam bei kulturspezifischen Speisen ins Gespräch zu kommen.

Familienpatenschaften

„Es sind unglaublich viele unserer Einladung gefolgt und das freut uns ungemein“, berichteten Caren Leuchter und Michaela Silbernagel. Dazu hatte auch das Sozialwerk katholischer Frauen beigetragen, das Familienpatenschaften ins Leben gerufen hatte. So gab es viele Freiwillige, die sich um die Flüchtlinge kümmerten und von denen einige am Wochenende den Weg ins Kinder- und Jugendzentrum gefunden hatten.

Zu Beginn wurden auf einer Weltkarte die Regionen markiert, aus denen die Flüchtlinge nach Eschweiler gekommen waren. Schnell wurde deutlich, dass viele von ihnen aus Syrien stammen, aber auch Afghanistan und der Libanon wurden als Herkunftsregionen markiert. Doch auch wenn es interessant war zu sehen, woher die einzelnen Familien kamen, spielte die Herkunft an diesem Nachmittag schnell keine große Rolle mehr. Es herrschten ein buntes Treiben und eine freundliche, angenehme Atmosphäre. Vor allem die Kinder hatten jede Menge Spaß.

Trommeln und Kickern

Auf dem für diesen Tag gestalteten Programm standen auch ein paar besondere Highlights. So führte zum Beispiel die Tanzgruppe der Kolpingfamilie einen Tanz auf und lud anschließend alle Interessierten zum Mittanzen ein. Aber auch das Trommeln mit dem Leiter der Trommel-AG aus dem Haus St. Josef kam sehr gut an. Einige Jungen zogen sich in den Keller zurück und stellten beim Kegeln ihr Können unter Beweis.

Aber auch Kicker- oder Tischtennisspielen standen an diesem Nachmittag hoch im Kurs. Alles in Allem war es ein harmonischer Nachmittag mit gelungenem Programm, guter Laune und Freundlichkeit, der in guter Erinnerung bleiben wird.

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