Mikroskopierkurs: Onkologen geben sich ein Stelldichein

Von: se
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Professor Dr. Roland Fuchs (links) bekam von Dr. Peter Staib ein ganz besonderes Geschenk überreicht.

Eschweiler. Wenn Ärzte aus München, Berlin, Dresden, Kiel und Österreich zu Gast in der Indestadt sind, dann kann dies nur einen Grund haben: Der Mikroskopierkurs Hämatologie am St.-Antonius-Hospital geht in die nächste Runde.

In diesem Jahr fand die renommierte Veranstaltung, die von Professor Dr. Roland Fuchs und Privatdozent Dr. Peter Staib geleitet wird, bereits zum 25. Mal statt und feiert damit ein besonderes Jubiläum.

Noch immer erfreut sich der Kurs unter Onkologen großer Beliebtheit. Schließlich lernen die Teilnehmer dort den richtigen Umgang mit dem Mikroskop, so dass sie die Krankheiten der Patienten frühzeitig erkennen und richtig behandeln können.

Doch nicht nur Anfänger nahmen an dem Seminar teil. Auch Fortgeschrittene, die ihr Wissen vertiefen wollten, waren am Hospital zu Gast. So besteht der siebentägige Kurs aus zwei verschiedenen Teilen: dem Grundkurs, der vier Tage dauert, und dem dreitägigen Aufbaukurs.

Gearbeitet haben die 78 Teilnehmer an Einzel- und Doppelmikroskopen. Eine Besonderheit des Kurses ist eine Sammlung mit über 600 verschiedenen Präparaten, die 44 Mal identisch vorhanden ist. Während des Kurses werden die verschiedenen Präparate mit Hilfe eines Beamers an die Wand projiziert und besprochen. Damit die Teilnehmer auch nach dem Kurs von ihrem erworbenen Wissen profitieren können, erhält jeder von ihnen ein über 600 Seiten umfassendes Manual, das jährlich überarbeitet wird und in dem die besprochenen Krankheiten noch einmal ausführlich beschrieben sind. Außerdem kann jeder Teilnehmer eine interaktive CD-ROM mit einer Bildersammlung sein Eigen nennen.

Für Professor Dr. Roland Fuchs hatte Staib noch eine ganz besondere Überraschung. Der Kursleiter erhielt von ihm ein 100 Jahre altes Mikroskop. „Er ist mit Leib und Seele dabei, so wie am ersten Tag“, dankte Dr. Peter Staib seinem Vorgänger.

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