Mikroskopierkurs im St.-Antonius-Hospital: Ärzte von überall

Von: cheb
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Professor Dr. Roland Fuchs (links) und Dr. Peter Staib leiteten den Kurs gewohnt fachlich versiert. Foto: Christian Ebener

Eschweiler. Wenn Professor Dr. Roland Fuchs und Dr. Peter Staib reden, dann hören dieser Tage 78 Ärzte, medizinische Assistenten und Pathologen gespannt im Elisabethheim des St.-Antonius-Hospitals zu. Die beiden Experten leiten den Mikroskopierkurs Hämatologie, der mittlerweile in seinem 27. Jahr stattfindet.

Sie führen die Teilnehmer durch einen dreiteiligen Kurs. Am vergangenen Wochenende stand ein Lymphonkurs an, unter der Woche findet der hämatologische Grundkurs statt und am kommenden Samstag und Sonntag wird der fortgeschrittene Aufbaukurs die beliebte Vortragsreihe beenden.

Die Ärzte lernen dabei, wie sie unter dem Mikroskop Krankheiten diagnostizieren können, um schließlich die richtige Behandlungsmethode zu wählen. Welchen Stellenwert die Reihe hat, wird klar, wenn man auf die Namensschilder im Raum blickt. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum: Von Simmerath, über Berlin bis Bern ist alles vertreten und lauscht gespannt den Ausführungen von Fuchs und Staib.

Beide betonen, dass es ihnen besonders am Herzen liegt, auch der kommenden Ärztegeneration Wissen zu vermitteln. Werbung für die Veranstaltung sei unnötig, denn bereits im Herbst kann jährlich der Kurs als „ausgebucht“ vermeldet werden.

Begleitet werden die Vorträge und Übungen von einer „einmaligen Präparatesammlung“, erklärt Staib. 600 verschiedene Präparate sind vorhanden, die 44 Mal identisch vorhanden sind. Alle Teilnehmer erhalten zudem ein 600-seitiges Handbuch, das von den Experten mit viel Einsatz immer „up-to-date“ gehalten wird, wie Staib betont. Und so wird auch im kommenden Jahr wieder der Ärztenachwuchs nach Eschweiler reisen, um lebensrettendes Wissen im St.-Antonius-Hospital zu erlangen.

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