Eschweiler - MGV St. Gregorius Röhe: Musikalisch durch Länder und Epochen

MGV St. Gregorius Röhe: Musikalisch durch Länder und Epochen

Von: jope
Letzte Aktualisierung:
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Die Gemeinschaft macht noch mal so stark: Beim Finale des Röher Herbstkonzertes sangen der MGV St. Gregorius und die Chorgemeinschaft Weisweiler-Dürwiß-Lohn-Gressenich gemeinsam.

Eschweiler. Auch in diesem Jahr bereitete der jüngst zum Konzertchor gekürte Männergesangverein (MGV) St. Gregorius Röhe seinen vielen Freunden in der gut besuchten Pfarrkirche St. Antonius mit seinem Herbstkonzert zwei besinnliche und dennoch freudig stimmende Stunden.

Da Gemeinschaft erst richtig stark macht, zumal in Zeiten nicht zu übersehenden Nachwuchsmangels, nahmen die Sänger um ihren engagierten Chorleiter Helmut Lausberg noch eine andere Chorgemeinschaft mit ins Konzert-Boot: Die von Gerda Fiedler geleiteten MGV Weisweiler, Männerquartett Dürwiß, MGV Lohn und Chorgemeinschaft Gressenich.

Im munteren Wechsel und beim Finale gemeinsam nahmen die Mitwirkenden die Besucher mit auf eine musikalische Reise durch verschiedene Länder und Epochen. Beim Schlusslied „Der Mond ist aufgegangen” stimmten dann die Zuhörer in den Gesang der vor dem Altar versammelten Sängerschar mit ein.

Helmut Lausberg ließ die Zuhörer mit kurzweilig-informativen Anmoderationen teilhaben an der erfolgten Konzertchor-Prüfung des MGV St. Gregorius. Beim Herbstkonzert erklangen vier der gestellen Aufgaben: „Tiefe Stille herrscht im Wasser”, eine gemäßigt-moderne Vertonung des Goethe-Gedichtes durch Adolf Clemens, der sehr schön vorgetragene a-capella-Gesang „Ich ruhe still im hohen grünen Gras” des Komponisten Ernst Wendel, „Das Laub fällt von den Bäumen” im komplizierten Satz von Kurt Lissmann und abschließend sehr einfühlsam „Sah ein Knab ein Röslein stehen”.

Mit letzterem kam der Chor der Forderung der Prüfungs-Jury nach, ein deutsches Volkslied auswendig darbieten zu können. Ergreifende Herbst- und Abschiedsstimmung vermittelten die Röher Sänger dann bei Mendelssohns „Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch da droben” (Jäger-Abschied) sowie beim harmonisch sehr anspruchsvollen und immer wieder gern gehörten „Innsbruck, ich muss dich lassen” von Heinrich Isaak.

Die Darbietungen der Chorgemeinschaft Weisweiler-Dürwiß-Lohn-Gressenich tragen hörbar die Handschrift der zielstrebigen Chorleiterin Gerda Fiedler. Sehr originell das musikalische und texlich humorvolle „Durchdeklinieren” der einzelnen Stimmen im von Franz Josef Otten arrangierten Liedes „Der vierstimmige Chor”.

Chorleiterin Gerda Fiedler arrangiert auch selbst Chorsätze: Zu hören war beim Herbstkonzert „Chorgesang ist unser Leben” nach einem Lied von Rudi Kühn. Schön gelang dem Gemeinschaftschor unter anderem auch der Mozart-Kanon „Dona nobis pacem”. Auch hier lag wie bei so vielen Stücken des Konzertes die Stimmung von Abschied im Raum, wobei die hier und da durchscheinende Wehmut durch Gottvertrauen abgemildert wurde.

Fazit: Der MGV St. Gregorius Röhe gab eine gute Visitenkarte ab kurz vor seinem 150-jährigen Bestehen. MGV-Vorsitzender Heinz-Willi Schiffeler kündigte aus diesem Anlass für das Jahr 2011 einige Konzerte und Jubiläums-Feiern an.
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