Menschen fällt Glauben schwer

Von: ran
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Eschweiler. Er ist der Oberhirte von rund 86.000 Schafen, nämlich allen evangelischen Christen des Kirchenkreises Jülich, zu dem auch die Gemeinde Eschweiler gehört. Am Sonntag besuchte Superintendent Jens Sannig nun die protestantischen Gläubigen der Indestadt, feierte mit ihnen in der Dreieinigkeitskirche den Gottesdienst und suchte anschließend das Gespräch.

Besuche in den insgesamt 19 Gemeinden „seines” Kirchenkreises Jülich, der Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland ist, gehören zu den wichtigen Aufgaben von Jens Sannig.

„Sie dienen dem Meinungsaustausch und der Stärkung eines guten Miteinanders. Durch sie gewinne ich Einblicke in das Innenleben der Gemeinden und erfahre, wo den Gläubigen vielleicht auch der Schuh drückt”, erklärt der Superintendent, der am 14. Juni 2008 aus der Mitte der Synode, dem obersten Entscheidungsgremium des Kirchenkreises, gewählt wurde.

In seiner Predigt während des Gottesdienstes, den Jens Sannig gemeinsam mit den Pfarrern Dieter Sommer und Friedhelm Schippers leitete, betonte der Geistliche die Bedeutung der Kirche als Ort des Zusammenwirkens.

Doch gerade in der momentanen Konfirmationszeit werde deutlich, dass es zahlreichen Menschen schwer falle, ihr Bekenntnis zu Gott aufrecht zu halten.

Beim anschließenden Informationsaustausch blickte Pfarrer Jens Sannig auch in die Zukunft der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie des Kirchenkreises Jülich.

„Prognosen sagen voraus, dass die Zahl der Gläubigen bis zum Jahr 2030 um rund ein Drittel zurückgehen wird. Dies wird natürlich auch Auswirkungen auf die Zahl der Pfarrstellen haben.”
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