Mehrere hundert Menschen besuchen das St.-Antonius-Hospital

Von: tim
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Freute sich über eine große Besucherresonanz am Krebsaktionstag im St.-Antonius-Hospital: das Team um Dr. Peter Staib (5.v.r). Foto: Timo Müller

Eschweiler. „Das war ein voller Erfolg“, freute sich Dr. Peter Staib, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler, am Ende des Krebsaktionstages und des gleichzeitig stattfindenden Tages der offenen Tür des Euregio-Krebszentrums über die große Resonanz.

Mehrere hundert Menschen waren im Laufe des Samstages in das Elisabethheim hinter dem Krankenhaus gekommen, um sich über verschiedene Krebserkrankungen, dessen Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten an zahlreichen Ständen zu informieren.

Seelsorge für Erkrankte

So präsentierten sich die Kooperationspartner des Euregio-Krebszentrums Eschweiler: das Euregio-Brust-Zentrum (EBZ), das Prostata-Karzinomzentrum (PKZ), Palliativpflegedienste und das Euregio-Reha-Zentrum und ihre Angebote konnten hier genau unter die Lupe genommen werden. Eine Seelsorge für Erkrankte und ihre Angehörigen, sowie das Projekt „Brückenschlag“ , das eine Betreuung von Kindern von an Krebs erkrankten Eltern bietet, stieß ebenso auf großes Interesse bei den Besuchern.

Dazu boten die Organisatoren verschiedene Vorführungen an, wie beispielsweise zum Thema Kosmetik, Frisuren und Haarersatz, die sich an Menschen richtete, die beispielsweise durch eine Strahlentherapie ihre Haare verloren hatten. Außerdem lauschten die vielen Interessierten patientenorientierten Vorträgen von Ärzten und Dozenten zu Themen wie „Bewegung bei Krebs“, „Ernährung und Krebs“, „Vorsorge und Früherkennung“ und speziellen Tumorerkrankungen wie Lungen-, Darm- Lymphknotenkrebs und Leukämien.

Doch auch einige betroffene Patienten selbst berichteten den Besuchern persönlich über ihre eigenen Erfahrungen mit der Krankheit, ihrer Behandlung und den Folgen für ihren Alltag. So gab der Aktionstag vor allem Betroffenen, als auch deren Angehörigen, eine Plattform zum gegenseitigen Informationsaustausch über das Leben mit einer Krebserkrankung. Neben den zahlreichen Angeboten im Elisabethheim hatten die Besucher außerdem die Möglichkeit, einen Blick in die neuen Räume der hochmodernen Onkologischen Ambulanz zu werfen.

Diese war erst vor drei Monaten in das achte Stockwerk des indestädtischen Krankenhauses gezogen. Dort wird nun auf rund 1000 Quadratmetern unter erheblich verbesserter Einhaltung der Privatsphäre die Behandlung der Patienten vollzogen. Auch dieses Angebot wurde von den Menschen gerne genutzt, so war die neue Ambulanz den ganzen Tag über rege von geführten Gruppen besucht.

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