Mehr als neun Stunden Rennfahren auf legendärer Nordschleife

Von: rfr
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Jochen Krumbach aus Eschweiler geht mit einem neuen Porsche an den Start. Foto: Mantey

Eschweiler/Nürburgring/Oschersleben. In der Vorbereitung auf das ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen am Fronleichnamswochenende hat für die Teams die heiße Phase der Vorbereitung begonnen: Das Qualifikationsrennen am 16. und 17. April bietet Teams und Fahrern mehr als neun Stunden Fahrzeit auf der legendären Nordschleife – darunter das sechsstündige Rennen.

In blendender Form zeigte sich zu Saisonbeginn Audi. Ein Doppelsieg für die R8 LMS von Phoenix war eine klare Ansage an die Konkurrenz: Die 24-Stunden-Siegermarke des Vorjahres ist auch in diesem Jahr das Maß, mit dem gemessen wird. Doch auch der brandneue Mercedes-AMG GT3 ist ein Siegkandidat: Black Falcon holte beim VLN-Auftakt den dritten Podestplatz. Starke Mannschaften mit BMW, Bentley und Porsche aber auch bildschöne Exoten wie die Prototypen der Scuderia Glickenhaus sorgen zusätzlich für reichlich Spannung.

Mit einem neuen Rennwagen startet Jochen Krumbach aus Eschweiler in die Motorsportsaison. Mit dem neuen Wochenspiegel-Porsche 911 GT3 R geht der Indestädter Jochen Krumbach gemeinsam mit Georg Weiss, Oliver Kainz und Mike Stursberg auf der legendären Nürburgring-Nordschleife in der Saison 2016 an den Start. Beim Auftakt der VLN konnte der neue Bolide sein Potenzial noch nicht zeigen. Beim Zeittraining sicherte sich der Wochenspiegel-Porsche, passend zur Startnummer, den 21. Startplatz.

Der Start zum Rennen über eine Distanz von vier Stunden verlief für den Manthey-Porsche ohne Zwischenfälle, was bei einem beeindruckenden Teilnehmerfeld von 171 Fahrzeugen nicht selbstverständlich ist. Das Glück war allerdings nur von kurzer Dauer. Der Wochenspiegel-Porsche fiel in der zweiten Runde, ausgangs der Fuchsröhre, einem Unfall zum Opfer und musste das Rennen aufgeben. Jetzt gilt es beim Qualifikationsrennen für das 24-Stunden-Rennen viele Kilometer abzuspulen, um das Fahrzeug für die Hatz zweimal Rund um die Uhr am Fronleichnamswochenende Ende Mai vorzubereiten.

Am kommenden Wochenende startet zudem das ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben (15. bis 17. April) in seine zehnte Saison. Das Startfeld der zehnten Saison ist imposant: 19 Teams mit mehr als 30 Supersportwagen von acht Marken und einem wollen in Oschersleben einen möglichst guten Einstand in die große Jubiläumssaison des ADAC GT Masters geben.

Der Bonner Luca Ludwig startet gemeinsam mit seinem Teamkollegen Sebastian Asch auf dem 550 PS starken Zakspeed AMG Mercedes GT3 in die Mission Titelverteidigung. Das Team Schubert-Motorsport vertraut in diesem Jahr auf den neuen BMW M6 GT3. Hier greifen BMW-Motorsport-Junior Jesse Krohn und DTM-Pilot Martin Tomczyk beim Saisonauftakt in das Lenkrad. Die Besetzung des zweiten BMW M6 GT3 wurde noch nicht bekannt gegeben. Vielleicht sehen wir hier Claudia Hürtgen wieder hinter dem Lenkrad. Die Aachenerin gehört bereits seit vielen Jahren zum Stammaufgebot der Schubert-Mannschaft.

Für Mick Schumacher ist es bereits die zweite Saison in der ADAC Formel 4. Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher hat einen vollen Terminkalender. Der Nachwuchsrennfahrer startet sowohl in der deutschen wie auch der italienischen Formel 4.

Hier konnte er beim Auftakt in Misano, am vergangenen Wochenende, bereits sein Talent aufblitzen lassen. Mick Schumacher feierte einen Doppelsieg in Misano.

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