Eschweiler - Mehr als Jux und Dollerei: Brass on Spass macht Musiker fit

Mehr als Jux und Dollerei: Brass on Spass macht Musiker fit

Von: abd
Letzte Aktualisierung:
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Das neue Ausbildungskonzept von „Brass on Spass” richtet sich an junge Musiker, unterrichtet wird unter anderem von Trompetenlehrer Matthias Effertz (dritter von links). Foto: Andre Daun

Eschweiler. „Brass on Spass”. Dieser Name ist in Eschweiler nicht unbekannt. Schließlich begeistert die Band schon seit ihrer Gründung im Dezember 1986 mit ihrer Blechblasmusik die Indestädter. „Live und pur” und mit „Spass am Brass” treten die Musiker im gesamten Ruhrgebiet und Rheinland auf.

Die erfolgreiche Band setzt nun vor allem beim Nachwuchs auf eine gute Ausbildung. Seit Anfang 2010 existiert ein neu gestaltetes Ausbildungssystem. Brass on Spass arbeitet hier mit der Musikschule Merz aus Stolberg zusammen. Ziel des neuen Konzepts ist die bestmögliche Beherrschung des jeweiligen Instruments auf einem sehr guten Amateurniveau.

Zu Beginn Einzelunterricht

Die Ausbildung verläuft in mehreren Stufen: Zunächst erhält der angehende Musiker Einzelunterricht an seinem Wunschinstrument von Lehrkräften der Musikschule Merz.

Sobald die ausreichenden Grundkenntnisse und Grundfähigkeiten am Instrument vorhanden sind, wird in der zweiten Stufe zusätzlich mit dem sogenannten Ensembleunterricht begonnen. Hier wird das Zusammenspiel mit den anderen Musikern im Satz geübt. Hier können zudem die sozialen Kontakte der Jungmusiker gepflegt werden.

Darauf legt auch musikalischer Leiter Wilfred Berndt von Brass on Spass besonderen Wert.

Die verstärkte Förderung sozialer Kompetenzen ist ebenfalls Teil der Ausbildung. Der Ensembleunterricht wird von Musiklehrern durchgeführt, zurzeit existieren schon zwei Ensembles für Trompete und für Schlagzeug inklusive Percussion.

Alter spielt keine Rolle

Wenn die Erfahrungen im Zusammenspielen ausreichen, werden die Musiker in der dritten Stufe in die große Band integriert. Hier spielt man mit Musikern aller Altersstufen und verschiedenster Instrumente zusammen. Das reicht von Schlagzeug, Percussions, Gitarre und E-Bass über Trompete, Saxophon und Keyboard bis hin zu Posaune, Tenorhorn, Bariton, Tuba und Flügelhorn.

Das Zusammenspiel mit der Band fördert die musikalischen Fähigkeiten besonders, da die Jüngeren von der Erfahrung der Älteren profitieren können. Auch die älteren Musiker sind motiviert, mit Spaß geben sie ihre Erfahrungen auch im zwischenmenschlichen Bereich an die jungen Musiker weiter. Unter Musikern spielt Alter eben keine Rolle.

In der vierten und letzten Stufe können die in Ausbildung stehenden Musiker an ausgewählten Auftritten der Band teilnehmen. Hier geht es vom bis zu dreistündigen Konzert über Schützenfestauftritte bis hin zu Karnevalsevents im gesamten Rheinland und Ruhrgebiet.

Wobei das Repertoire und der Stil der Band bekanntlich breit gestreut sind. Mit 14 Jahren können die Musiker dann, soweit sie die Voraussetzungen musikalischer wie menschlicher Art erfüllen, in die große Band komplett übernommen werden.

Brass on Spass legt neben der herausragenden Ausbildung am Instrument besonderen Wert auf menschlich positive Entwicklung der Mitglieder.

Spaß und Qualität

Der Musikalische Leiter Wilfred Berndt freut sich schon jetzt über die gute Resonanz der Systems. Da Brass on Spass sehr stolz auf sein „Tiefes Blech” ist, welches ein charakteristisches Merkmal der Stimmungsband ist, ist er immer besonders froh, wenn ein Kind oder Jugendlicher sich für ein Blechblasinstrument entscheidet. Talentierte junge Musiker können immer gebraucht werden. Bei dem Nachwuchsprojekt soll Spaß, Leistungsbereitschaft, Erlebnis und Qualität miteinander verbunden werden.

Neue Mitglieder sind immer willkommen. Auch im Bereich Gesang gibt es bei Brass on Spass Möglichkeiten.

Bei Interesse besteht die Möglichkeit, sich bei Wilfred Berndt unter 54319 zu erkundigen.
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