Meer von Menschen in der City

Von: Patrick Nowicki
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Zahlreiche Menschen nutzten den Sonnenschein gestern zu einem Bummel durch die Fußgängerzone, wo sich zahlreiche Hilfsorganisationen präsentierten.

Eschweiler. Eitel Sonnenschein am Sonntag in der Eschweiler Innenstadt: Tausende bummelten zum Stadtfest durch die Fußgängerzone und entschädigten die Einzelhändler für so manches verregnete Fest der vergangenen Jahre.

Nicht nur die Einzelhändler haben sich mächtig ins Zeug gelegt, der Citymanagement-Verein hat mit seinem breiten Angebot offensichtlich den Nerv der Indestädter getroffen, denn zeitweise wahr kein Durchkommen mehr.

In der Tat lockten am Wochenende viele Attraktionen - und dies nicht nur im unmittelbaren Stadtkern. Weil der Platz nicht ausreichte, musste das Technische Hilfswerk auf den Drieschplatz ausweichen, um dort seinen Fuhrpark zu präsentieren.

In der Innenstadt unterstrichen die zahlreichen Hilfsorganisationen, auf welch breitem Fundament das Ehrenamt in Eschweiler gesetzt ist: Malteser, Johanniter, DRLG, Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz bereichterten den Stadtbummel mit jeder Menge Informationen über das Rettungswesen. Für die jüngsten Stadtfestbesucher war es natürlich ein Erlebnis, einmal in einem Rettungsfahrzeug zu setzen. Keine Frage, am Wochenende verdienten sich die Organisationen wieder die Bestnoten.

Bundeswehr an der Indestraße

Ergänzt wurde die breite Palette durch Fahrzeuge der Bundeswehr, die an der Indestraße ihre Zelte aufgeschlagen hatte. Im Unterschied zu allen anderen Wagen beim Stadtfest rollten diese grünen Gefährte auf Ketten. An der Marienstraße zeigte derweil die Polizei, wie man vor 20 Jahren in Ostdeutschland auf Verbrecherjagd ging: Der Wartburg lässt die heutigen PS-verwöhnten Autofahrer allerdings allenfalls schmunzeln. Wenige Meter weiter warnte das Kriminalkomissariat 44 vor Einbrechern. Mit dem Netzwerk „Zuhause sicher” zeigten die Beamten anschaulich, wie leicht man ein herkömmliches Fenster mit einem Schraubendreher öffnen kann. Nicht wenige Stadtfestbesucher denken seitdem über neue Fenster im eigenen Haus nach.

Auf dem Markt lockte die Indeschau. Der Weg durch die Fußgängezone war wieder gesäumt von blitzenden Wagen - diesmal auch von Autohändlern, die an der Autoschau teilnahmen. Großes Lob gab es für das bunte Angebot zum Stadtfest nicht nur von den Besuchern, auch von den Hilfsorganisationen: „Der Citymanagement-Verein hat tolle Arbeit geleistet und die nicht immer leichte Aufgabe, alle unter einen Hut zu bekommen, bestens gelöst”, sagte der Malteser-Stadtbeauftragte Theo Wirtz. Also alles eitel Sonnenschein...
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