Medizinforum: Woran liegt es, wenn die Schulter schmerzt?

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Eschweiler. Vor eine sinnvolle Behandlung haben die „medizinischen Götter“ die Diagnose gesetzt – dies gilt auch und insbesondere für das Schultergelenk. Das nächste Medizinforum unserer Zeitung beschäftigt sich am Dienstag, 4. Oktober, mit dem Thema „Schulterschmerzen – was tun?“ Beginn ist um 19 Uhr im Talbahnhof. Wie immer ist der Eintritt frei.

Hauptsymptom – egal ob bei Verschleiß, Bruch oder Verrenkung – ist der Schulterschmerz, der alljährlich in unserem Lande etwa vier Millionen Patienten zum Arzt führt. Sie kommen in der Erwartung einer raschen und spürbaren Linderung.

Zunächst wird gezielt nach der Vorgeschichte des Leidens gefragt. Aus den Angaben können schon oft erste Schlüsse für eine mögliche Ursache gezogen werden. Auf die Befragung, die der Arzt Anamnese nennt, folgt in der Regel eine umfassende körperliche Untersuchung, die nicht nur das Gelenk an sich, sondern auch dessen nähere und weitere Umgebung einschließt. Oft liegen Schmerzursachen entfernt von der Schulter, in der Muskulatur etwa oder im Bereich der Wirbelsäule. Wenn dann der Patient die Beschwerden dennoch vor allem in der Schulter fühlt, spricht man von einem ausstrahlenden oder projizierten Schmerz.

Erst jetzt, da der Arzt eine Fülle von Vorerkenntnissen hat, ist es an der Zeit, über den Einsatz weiterer diagnostischer Verfahren nachzudenken, die man deswegen als Bildgebung bezeichnet, weil unter Nutzung verschiedener Techniken Abbildungen der Schulter erzeugt werden. Diese können das Gelenk entweder in der Übersicht zeigen, wie etwa Röntgenbilder, oder als sogenannte Schnittbilder, wie Sonografie (Ultraschall), Computertomografie (CT) oder Kernspintomografie (MRT).

Der überlegte und abgestufte Einsatz aller diagnostische Möglichkeiten ist sowohl medizinisch als auch aus Kostengründen sinnvoll und führt zumeist zu Ergebnissen, die den Weg in die richtige therapeutische Richtung weisen: Müssen die Ärzte jetzt operativ vorgehen oder können nicht-operative Methoden (konservative Therapie) weiterhelfen?

Denn eins ist nun klar: die Entscheidung für eine richtige Behandlung ist undenkbar ohne eine konsequente vorausgegangene Untersuchung, die nicht alle, wohl aber die medizinisch notwendigen Verfahren einschließt. Dafür muss Zeit sein. Ein kompetentes Team unter der Leitung von Dr. Eberhardt Schneider nimmt sich dieses Themas an. Auf dem Podium sitzen Dr. Klaus Geller, Dr. Oliver Heiber, Dr. Ture Wahner, Dr. Michael Olk, Kai Reuber und Norbert Schallenberg. Sie alle werden informative Vorträge rund um das Schultergelenk halten und ausgiebig Rede und Antwort stehen.

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