Medizinforum: Wenn die Füße nicht mehr wollen

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Steht unseren Lesern am Dienstagabend Rede und Antwort: Dr. Markus Schlächter. Foto: Fotostudio Strauch
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Steht unseren Lesern am Dienstagabend Rede und Antwort: Abbas Shahhossini. Foto: Fotostudio Strauch
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Steht unseren Lesern am Dienstagabend Rede und Antwort: Dr. Eberhard Schneider. Foto: Fotostudio Strauch
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Steht unseren Lesern am Dienstagabend Rede und Antwort: Dr. Oliver Heiber. Foto: Fotostudio Strauch

Eschweiler. „Zeigt her Eure Füße! ...kranke Füße, was tun?“ ist das nächste Thema des Medizinforums unserer Zeitung (in Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital), das am Dienstag ab 19 Uhr im Kulturzentrum Talbahnhof stattfindet – wie stets bei freiem Eintritt.

Unsere Füße, die uns jahrzehntelang durchs Leben tragen und dies möglichst „klaglos“ tun sollen, können im Verlauf der Zeit eine Fülle von Erkrankungen erleiden, zum Teil durchaus schon in der Jugend, oder auch erst im hohen Alter.

Von Fußfehlstellungen, wie etwa dem Klumpfuß eines Babys über Knick-, Senk-, Spreiz- oder Plattfußbildung bis hin zum Verschleiß der Fuß- und Zehengelenke mit schmerzhaften Verformungen wie Ballenbildung an den Großzehengrundgelenken, Hammer- und Krallenzehenfehlstellung oder der Entstehung von knöchernen Veränderungen, wie etwa einem Fersensporn – viele Erkrankungen können genannt werden und sind den Patienten durchaus auch bekannt.

Dazu kommen entzündlich-rheumatische, Stoffwechsel- und Durchblutungsleiden, so dass eine umfassende ärztliche Untersuchung notwendig werden kann, um richtige Entscheidungen für eine erfolgreiche Behandlung zu treffen. In der Regel kommen zunächst konservative, also nicht operative Therapieverfahren zum Einsatz. Dazu zählt die Versorgung mit geeignetem Schuhwerk, das eventuell noch fachmännisch (orthopädieschuhtechnisch) zugerichtet werden muss.

Zu nennen ist hier auch die Nutzung von Einlagen zur Entlastung oder verbesserten Bettung unserer geplagten Füße. Mit diesen oder ähnlichen anderen Hilfsmitteln können viele Fußerkrankungen erfolgreich behandelt werden.

Auch Barfußgehen kann helfen

Von besonderer Bedeutung ist aber auch, dass sich die Patienten sorgfältig selbst um ihre Füße kümmern, durch eine gewissenhafte Fußpflege und die Auswahl guter Schuhe. Selbst so simple Methoden wie das Barfußgehen auf geeignetem Untergrund oder die Reduktion erhöhten Körpergewichts bringen oft Linderung.

Wenn damit keine ausreichenden Erfolge zu erzielen sind, bieten sich operative Behandlungsmethoden an. In den letzten Jahren haben sich erhebliche Fortschritte in der Fußchirurgie ergeben, die das Resultat einer tiefgreifenden Forschertätigkeit sind.

Abgeleitet von den Prinzipien der Handchirurgie und angepasst an die erhöhte Belastungssituation der Füße können geschickte Operateure an erkrankten Füßen wichtige und hilfreiche Korrekturen durchführen, sodass oftmals schmerzfreies Stehen, Gehen oder Laufen wieder möglich ist. Dafür kommen kleinere oder größere Eingriffe infrage, die aber durchaus Zeit und Geduld erfordern, bis eine Wiederaufbelastung erfolgen kann.

Die Ergebnisse sind dann gut, wenn einerseits die Operationen fachgerecht ausgeführt wurden, andererseits eine sachgerechte Nachbehandlung stattfand. Und immer ist das umfassende Mitwirken des Patienten erforderlich.

Im Forum Medizin unserer Zeitung nehmen unter der Moderation von Dr. Eberhard Schneider anerkannte Fachleute aus Praxis und Klinik zu allen Themen rund um kranke Füße Stellung. Sie berichten über mögliche Erkrankungen und deren Behandlung. Für Fragen aus den Reihen der Zuhörer ist großzügig Zeit vorgesehen.

Die Referenten beim heutigen Forum sind: Dr. Markus Schlächter, MVZ Orthopädie am St.-Antonius-Hospital, Abbas Shahhossini, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am St.-Antonius-Hospital, Dr. Oliver Heiber, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am St.-Antonius-Hospital, und Dr. Eberhard Schneider, Ärztlicher Leiter des Euregio-Rehazentrums Eschweiler.

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