Medizinforum: Was kann man bei Osteoporose als Patient tun?

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Eschweiler. Wie behandeln Ärzte Osteoporose? Die Erkrankung des Skeletts steht im Mittelpunkt des nächsten Medizinforums, zu dem unsere Zeitung (in Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital) für Dienstag, 21. November, 19 Uhr, in den Talbahnhof einlädt. Die Moderation übernimmt Dr. Eberhardt Schneider vom Euregio-Rehazentrum Eschweiler. Der Eintritt ist frei.

Und darum geht es: Wenn die vorbeugenden Maßnahmen alleine nicht mehr ausreichen, kann der Arzt auf eine Reihe wirksamer Medikamente zurückgreifen, die auf verschiedenem Wege auf den Knochenstoffwechsel einwirken und oft längere Zeit, zum Teil über Jahre, genommen werden müssen.

Sie sind in aller Regel gut verträglich und werden entsprechend vorgegebener Richtlinien möglichst korrekt eingenommen. Nur so lassen sich positive Wirkungen erwarten. Leider werden immer noch viel zu wenige gefährdete Patienten dieser erwiesenermaßen oft erfolgreichen Therapie zugeführt – gar nicht so selten, weil nicht daran gedacht wird. Darüber hinaus ist sehr oft eine begleitende Schmerzbehandlung unumgänglich; auch Schmerzen verhindern Bewegung und fördern dadurch zusätzlich den Knochenverfall.

Sind schließlich ein oder gar mehrere Knochen gebrochen (typisch: Wirbelsäule, Oberarmkopf, Handgelenk, Hüftgelenk, Sprunggelenk), muss häufig operiert werden, um längere Immobilität zu vermeiden.

Dabei haben Operationen im höheren Alter zwar nicht komplett, aber doch nicht unbeträchtlich einen Teil ihres Schreckens verloren, so dass die Risiken zwar immer noch nicht so niedrig wie bei jungen Patienten, doch aber kalkulierbarer geworden sind. Dies betrifft sowohl Eingriffe an der Wirbelsäule als auch an anderen Abschnitten des Skeletts, wie etwa Hüft-, Schulter- oder Handgelenke.

Somit wird klar: Osteoporose ist eine häufige Erkrankung des Skeletts, die vorwiegend, aber nicht ausschließlich, im Alter und bei Frauen mehr als bei Männern (aber auch bei diesen!) vorkommt. Sie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Patienten und Ärzten zum Erfolg führen kann, wenn alle ihre Aufgaben wahrnehmen:

– die Patienten bei den vorsorglichen und begleitenden Maßnahmen der Lebensführung,

– die Ärzte bei der fürsorglichen Beratung und entschlossenen operativen und nicht operativen Behandlung.

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