Medizinforum: Mehr Bewegung hält auch die Hüftgelenke fit

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. „Hüftgelenkserkrankung ... was tun?“ heißt es Dienstagabend, wenn unsere Zeitung zum Medizinforum in den Talbahnhof einlädt.

Unter der bewährten Leitung unseres Forumsleiters Dr. Eberhardt Schneider informiert ab 19 Uhr im Talbahnhof ein Expertenteam rund ums Thema. Mit auf dem Podium: Dr. Kathrin Bellen, Dr. Klaus Geller, Dr. Oliver Heiber, Dr. Ture Wahner und Anja Thoma.

Wenn die Hüftgelenke streiken – und viele Gründe können dafür genannt werden -, aüßern sie sich durch zwei ebenso markante wie unangenehme Zeichen: sie schmerzen (zum Teil bis zum Knie) und sie verlieren an Beweglichkeit. Beides beeinträchtigt das, was man eben von den Hüften erwartet, nämlich Belastbarkeit und Mobilität. Gründe genug, rasch eine durchgreifende Behandlung zu beginnen.

Vor einer Therapie steht aber die fachkundige Diagnostik: Was liegt hier vor? Warum wollen die Gelenke nicht so, wie sie sollen? Fachleute dafür sind die Ärzte, die sich auf die Bewegungsorgane spezialisiert haben: die Orthopäden, Unfallchirurgen, im Bedarfsfall die Rheumatologen, bei Kindern auch die Kinderärzte. Sie legen mit ihrer Diagnose die Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung, die so früh und entschlossen wie möglich eingeleitet werden sollte. Zur Diagnosefindung werden oft auch technische Methoden wie Röntgen oder Kernspintomographie, aber auch Laboruntersuchungen, vor allem aber eine gründliche körperliche Untersuchung der Patienten benötigt.

Die Behandlung kann dann, abhängig von den Befunden, oft konservativ (also ohne eine Operation) erfolgen. Die Maßnahmen reichen von der Spreizhose bei den Babies bis hin zu Medikamenten, Hilfsmitteln (Bandagen) und physiotherapeutischen Techniken, wie Krankengymnastik, Wärme- oder Kälteanwendungen, Gerätetraining und vielem mehr. Oft helfen auch einfache Zurichtungen an Schuhen, wie Pufferabsätze oder Einlagen.

Zu allererst gefordert ist aber der Patient selbst, der durch grundlegende Eigenleistungen, wie die Reduktion seines Gewichts oder ein Mehr an Bewegung ein gehöriges Maß an Verantwortung für seine Gelenkgesundheit übernehmen sollte. Ohne seine Beteiligung geht es nicht.

Je nach Art und Ausprägung der Hüftgelenkerkrankung und abhängig vom Erfolg (oder besser: Misserfolg) einer nicht-operativen Behandlung wird der Arzt auch zum Vorschlag einer operativen Maßnahme greifen müssen. Hier gibt es eine breite Palette möglicher Optionen. Wir unterscheiden Operationen, bei denen das Gelenk erhalten, also „repariert“ oder „modifiziert“(verändert) wird, von solchen, bei denen es ganz oder teilweise durch ein Kunstgelenk (Endoprothese) zu ersetzen ist.

Wann, wie und in welcher Form welche Maßnahmen Anwendung finden, wird in Ausführlichkeit beim Forum Medizin von einem ausgewiesenen Expertengremium ausführlich dargestellt. Dabei werden auch Aspekte der Vorsorge und Nachbehandlung eine wichtige Rolle spielen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert