Medizinforum: Kranke Füße, was tun?

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Sie stehen oft unter großem Druck und stecken oft in engen Schuhen: Grund genug, sich ein wenig Gedanken über die Füße zu machen. Foto: Imago/Tinea Pedis.

Eschweiler. „Zeigt her Eure Füße! ...kranke Füße, was tun?“ ist das nächste Medizinforum unserer Zeitung (in Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital) überschrieben, das am Dienstag, 7. März, 19 Uhr, im Kulturzentrum Talbahnhof stattfindet.

Der Bauplan der Schöpfung folgt ziemlich einheitlichen Kriterien: Lebewesen sind in der Regel mit vier Extremitäten ausgestattet, die allerdings im Laufe der viele Millionen Jahre dauernden Entwicklung sehr verschiedene Formen und Funktionen erhalten haben. Die oberen Gliedmaßen dienen einerseits der Fortbewegung auf dem Lande, gelegentlich auch im Wasser, oder aber als Flügel in der Luft, andererseits zum Greifen oder Halten von Gegenständen aller Art, also als Hände. Dies bedingt, dass diese Lebewesen auf zwei Beinen stehen und sich entsprechend aufrichten.

Somit haben die unteren Extremitäten von Zweibeinern eine erheblich höhere Last zu tragen als die von Vierbeinern. Einen derartigen Zustand finden wir auch beim Menschen vor, der aus seiner über lange Zeit entwickelten Aufrichtung oder Vertikalisierung viele Vorteile zieht, wie einen größeren Überblick über „Land und Leute“ und zwei geschickt einzusetzende Hände, die Werkzeuge ebenso führen können, wie sie zum Gebrauch von Computertastaturen geeignet sind. Und die Füße? Sie sind unter großen Druck geraten, stecken in mehr oder weniger passenden Schuhen und tragen ihre Besitzer im Verlauf eines Lebens durchaus über 25.000, bisweilen auch über 50.000 Kilometer und mehr.

Gründe genug, sich ein wenig Gedanken über die Füße zu machen. Sie bestehen aus jeweils etwa 28 Knochen, die einen klein wie eine Erbse, die anderen bis knapp zehn Zentimeter lang, verbunden mit einer Fülle von Gelenken, bewegt von vielen Muskeln, gesteuert von Nerven und ernährt von zarten Blutgefäßen. Eine normalweise gut belastbare Haut verpackt dieses biologische Wunderwerk, das von der Struktur her viele Ähnlichkeiten mit unseren Händen hat, aber ganz anderen Anforderungen genügen muss. So wundert es deshalb nicht, dass unsere Füße auch erkranken können, ihren Dienst verweigern und uns dann buchstäblich schmerzhaft „lahm legen“.

Beim Forum stehen unseren Lesern Rede und Antwort: Dr. Markus Schlächter, MVZ Orthopädie am St.-Antonius-Hospital Eschweiler, Abbas Shahhossini, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am St.-Antonius-Hospital, Dr. Oliver Heiber, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am St.-Antonius-Hospital, u Dr. Eberhard Schneider, Ärztlicher Leiter des Euregio-Reha-Zentrums Eschweiler.

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