Eschweiler - Medizinforum: Die Zahl auf der Waage kann einem viel sagen

Medizinforum: Die Zahl auf der Waage kann einem viel sagen

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Den Bauchumfang im Blick: Das nächste Medizinforum unserer Zeitung widmet sich dem Thema „Krankhaftes Übergewicht... Was nun?“.

Eschweiler. „Krankhaftes Übergewicht ... Was nun?“ ist das nächste Medizinforum unserer Zeitung überschrieben, das am Dienstag, 23. September, im Kulturzentrum Talbahnhof am Raiffeisen-Platz stattfindet.

Ab 19 Uhr steht unter der Leitung von Dr. Eberhardt Schneider, Chefarzt der Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin am St.-Antonius-Hospital, ein erfahrenes Expertenteam Rede und Antwort zum Thema.

Jeder kennt die Situation, nach der Urlaubsreise etwa, nach einem festlichen Abendessen oder einem üppigen Gelage, wenn der Fuß tastend auf die Waage gestellt wird: Habe ich wieder zugenommen? Sind die Versuche, das Gewicht zu reduzieren, erneut gescheitert? Dabei habe ich mir doch so viel vorgenommen?! Und stets folgt der besorgte Blick in den Spiegel: Zu rund? Zu üppig? „Barock“?

Aus guten Gründen kümmern sich die Menschen um ihr Gewicht – ist es doch (neben und mit der Körpergröße) das markante individuelle Merkmal, das eine Person von einer anderen gut messbar unterscheidet. Und besonders wichtig: das wir durch unsere Lebensgewohnheiten bewusst oder unbewusst steuern können, das aber auch Zeichen einer körperlichen Erkrankung sein kann. Deshalb ist das Körpergewicht, zumeist das zu hohe, oft Gesprächsthema und Zielgröße guter Vorsätze – nicht nur zum Jahreswechsel.

Aber wie schätzen wir unser Gewicht ein? Was ist zu viel? Was ist zu wenig? Wann bin ich zu korpulent? Was muss ich befürchten? Was kann, was soll ich tun?

Grundlage, allerdings nicht allein wichtig, ist das gemessene Gewicht. Es muss aber in Beziehung gesetzt werden zu Körpergröße, Geschlecht, Gestalt, Trainingszustand und vielem mehr. Zur Einschätzung, wie es um einen steht, sind Formeln entwickelt worden. Die bekannteste und meist gebrauchte davon ist der sogenannte Body-Mass-Index (BMI), bei dem die Körpermasse durch das Quadrat der Körpergröße geteilt wird. Daraus resultiert eine Zahl, unter 25 etwa für Normalgwichtige, über 40 für massiv Übergewichtige. Man muss dafür nicht zum Taschenrechner greifen – es gibt praktische Tabellen, die weiter helfen. Andere Einschätzungen des Gewichts beruhen auf dem Verhältnis von Taille und Hüftumfang oder auf dem Bauchumfang allein.

Liegen diese Werte – welche auch immer – im erheblich krankhaften Bereich, muss reagiert werden. Aussagen von Betroffenen, wie „Ich esse doch praktisch nichts!“ helfen nicht wirklich weiter. Es muss unter Umständen auch ärztlich diagnostiziert werden, ob hier nicht Einhalt geboten werden sollte, um Schlimmeres zu verhüten. Schließlich geht es nicht nur um Kleidergröße und „gutes Aussehen“, sondern auch darum, welche Ursachen vorliegen könnten: Bewegungsmangel, falsche Ernährung oder etwa Erkrankungen? Und welche Folgen des Übergewichts verhindert werden können: Hier liegen Stoffwechselerkrankungen, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und der Gelenke, wie Arthrosen (Gelenkverschleiß), ganz weit vorn.

Bei unserem Medizinforum nehmen Experten umfassend zum Thema „Krankhaftes Übergewicht… Was nun?“ Stellung.

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