Meditative Kunstinstallation zur bevorstehen Entwidmung zweier Kirchen

Von: se
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Eschweiler. „Zwischen Abschied und Aufbruch“ war eine Kunstinstallation in der Pfarrkirche St. Peter und Paul überschrieben. Das Thema: die bevorstehende Schließung der Kirchen Herz Jesu und St. Michael.

Nicht nur zahlreiche Bilder, die die Atmosphäre der beiden Gotteshäuser darstellten, konnten die Besucher an diesem Abend bewundern. Untermalt wurde die Installation mit Orgel- und Glockenklängen aus den beiden Kirchen.

Pastoralassistent Robert Stiller gab den Anwesenden zu Beginn noch einige Gedanken zu den Themen Abschied und Aufbruch an die Hand. „Die Schließung zwingt uns zum Aufbruch. Es ist wichtig, dass wir auf unserem Weg nicht stehen bleiben und uns auf den Weg nach neuen Oasen begeben.“

In den vergangenen Wochen hatten die Gemeindemitglieder die Möglichkeit ihre Gedanken zur Schließung der Gotteshäuser zu verschriftlichen. In vier großen Boxen, die in den Kirchen St. Peter und Paul, St. Michael, St. Antonius Röhe und Herz Jesu standen, wurden die Zettel gesammelt. Einige von ihnen waren auch Teil der Kunstinstallation.

Die Ausführungen der Gemeindemitglieder hätten unterschiedlicher kaum sein können. Während einige mit Sätzen wie „Uns wird die Heimat genommen“ ihre Angst ausdrückten, hörte man bei anderen mit Aussagen wie „Es wäre schön, wenn die Gebäude erneut zu einer Heimat würden“ Hoffnung heraus. Zum Abschluss gab auch Schwester Martina den Besuchern Gedanken zur momentanen Situation mit auf den Weg. Sie meinte: „Wir müssen über unseren eigenen Kirchturm hinaus schauen und über unsere eigenen Kirchenglocken hinaus hören.“

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