Marktstraße: Neuer Asphalt, neue Laternen und 24 Parkplätze

Von: tob
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Die Bauarbeiten sind in vollem Gange: Die Marktstraße wird seit ein paar Tagen saniert. Die Fahrbahn wird verlegt und die Beleuchtung wird auch erneuert. Foto: Tobias Röber

Eschweiler. In den vergangenen Tagen haben sich Leser bei uns gemeldet und etwas verwundert darauf reagiert, dass nicht nur der Marktplatz umgestaltet wird, sondern auch Bauarbeiten an der Marktstraße begonnen wurden. Seit Anfang der Woche ist die Straße für den Verkehr gesperrt.

Der Hintergrund: Im Rahmen des 3. Bauabschnitts der Marktumgestaltung werden unter anderem die Pflastersteine entfernt und mit einem Asphaltbelag ersetzt. Gleichzeitig wird die Lage der Fahrbahn leicht verändert und die Straßenbeleuchtung wird erneuert – wie es derzeit an einigen Stellen in der Stadt geschieht.

Ein paar Einschränkungen

Die Marktstraße ist aus diesen Gründen zwischen Marktplatz und Indestraße komplett gesperrt. Der Marktplatz ist jedoch von der Wollenweberstraße aus erreichbar. Fußgänger können die gewohnten Wege, bis auf ein paar Einschränkungen, weiterhin nutzen. In einige der neuen Lampen sind dann LED-Strahler integriert, die die Peter-Paul-Kirche anstrahlen.

Die Straßenarbeiten sollen im Januar und Februar erledigt sein, das gesamte Projekt soll bis zum Beginn der „Frühjahrs-Außengastronomie“ abgeschlossen werden. Die Marktplatzfläche soll bis Karneval fertig sein. Dann steht dort traditionell das Zelt der Roten Funken.

Die Marktumfahrung behält ihre Einbahnrichtung von der Wollenweber- zur Indestraße. Pläne der Stadt, die Marktstraße von der Indestraße her für Gegenverkehr zu öffnen und in Höhe der Gaststätte Schnoits einen Wendeplatz einzurichten, waren auf heftigen Protest und Unverständnis von Bürgern gestoßen. 24 Parkplätze werden entlang der Straße entstehen, zwei davon für Behinderte. Bislang waren es 25 Stellplätze.

Die „Wasserwand“

1,2 Millionen Euro kostet die Umgestaltung des Marktplatzes, 900.000 Euro davon kommen von Land und Bund. Die Kernpunkte des Umbaus: Dort, wo bislang eine Mauer war, die Marktplatz und Kirche trennte, wird es künftig eine 16 Meter breite Treppe geben. Eine etwa acht Meter breite „Wasserwand“ schließt sich dort an. Die den eigentlichen Marktplatz umgebenden Bäume weichen jungen Platanen.

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