Manfred Wienands ist ein Urgestein der „Eischwiele Fastelovend“

Von: ran
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Manfred Wienands (4.v.l.) freut sich mit „Männ“ Dohmen, Axel Wirtz, Daniel Düngel, Rudi Bertram, Norbert Weiland, Helmut Wienands, Dieter Wolff und Günter Windmüller (v.l.) über die Ehrung. Foto: Röchter

Eschweiler. Seit Jahrzehnten ist er aus der „Eischwiele Fastelovend“ nicht wegzudenken. Er regierte eine Session das närrische Volk, hatte quasi jede Funktion innerhalb „seiner“ KG Narrenzunft Pumpe-Stich inne und ist seit beinahe zwei Jahrzehnten Mitglied im Vorstand des Karnevalskomitees.

Nun wurde Manfred Wienands im Düsseldorfer Landtag im Rahmen der Feierstunde zur „Würdigung und Anerkennung der karnevalistischen Brauchtumspflege in Nordrhein Westfalen“ ausgezeichnet und trat in die Fußstapfen von Norbert Weiland, „Männ“ Dohmen und Willy Jouhsen. Im Alter von 16 trat Wienands 1964 der KG Pumpe-Stich bei. „Ob als Büttenredner, Wagenbauer oder Mädchen für alles machte er sich von Anfang an unverzichtbar“, lobte Laudator Daniel Düngel, Vizepräsident des Landtags und als „Pirat“ geradezu prädestiniert, die Verdienste des Vollblutkarnevalisten dem Auditorium im Plenarsaal näher zu bringen.

„Danke, dass Sie die Laudatio persönlich vortragen und sie uns nicht per Facebook schicken“, konnte sich Moderator Bernd Gothe, Vorsitzender des Mönchengladbacher Karnevalskomitees, eine humorvolle Spitze nicht verkneifen. Doch dieser blieb die Antwort nicht schuldig: „Der Landtag sieht heute nicht anders aus als an anderen Tagen“, sagte Düngel beim Blick ins „närrische“ Publikum. Von 1983 bis 2000 stand Wienands 17 Jahre lang als Präsident an der Spitze der Narrenzunft. Im Jahr 2002 wurde er Ehrenpräsidenten. Als „rechte Hand“ von Komitee-Präsident Norbert Weiland macht sich Wienands seit 1994 um den Rosenmontagszug verdient. Zu seinen Auszeichnungen zählen neben den Orden des Eschweiler Karnevalskomitees und des Bundes Deutscher Karneval ebenso die Verdienstmedaillen der Stadt Eschweiler sowie der französischen Partnerstadt Wattrelos.

Zu Beginn der Feierstunde hatte Landtagspräsidentin Carina Gödecke die Verdienste von Karnevalisten in sozialen Bereich unterstrichen. Das bestätigte Kabarettist „Knacki“ Deuser, der bei seinen Auftritten so manch Bemerkenswertes erlebt hat. „Zuletzt habe ich vor den Mitgliedern eines kleinen katholischen Vereins gespielt. Sehr nett. Nur wollten die mich hinterher nicht bezahlen, die wollten mir vergeben!“, berichtete er dem Publikum.

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