Manfred Erwe spielt DDR-Devisenhändler in ZDF-History-Doku

Von: rpm
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Brachte die „Mundorgel“ auf CD: Manfred Erwe.

Eschweiler. In der ARD ist er ebenso Stammgast wie im ZDF, im WDR und SWR, auf Premiere, Pro7, RTL, Sat 1, im Disney Channel, im Kinderkanal) und im DSF: Manfred Erwe. Jahrgang 1957, ist studierter Theologe. Und wäre kein waschechter Indestädter, wenn er nicht auch einmal Prinz Karneval gewesen wäre.

Dieses Amt hatte er in der Millenniumssession in seiner damaligen Wahlheimat Bonn inne.

Erwe war schon vieles: in ungezählten Fernsehrollen – vom fast legendären Sat1-Wetterfrosch bis hin zu Georg Friedrich Händel in einer MDR-Produktion. Einige Beispiele: Ein falscher Schritt (ZDF), Männerclinic (WDR) Lindenstraße (WDR) Eine Frau wird gejagt (RTL), Versteckte Kamera mit Thomas Ohrner (RTL), Die Wache (RTL) Park Hotel Stern (SAT.1), Im Namen des Gesetzes (RTL) Höllische Nachbarn (RTL) Familie Heinz Becker (WDR), Die Camper (RTL), Nesthocker (ZDF), Streit um Drei (ZDF), Maria (deutscher Kinofilm), Mars und Venus (internationaler Kinofilm) Diversant (russischer Antikriegsfilm für das 1.Russische Fernsehen), Fette Falle (Disney Channel), Verbotene Liebe (ARD), So schön ist Deutschland (SAT.1); Georg Friedrich Händel (MDR), Die Treuetesterin (Sat.1); Unter Uns (RTL), Dörte‘s Dancing, Pro7.

Er arbeitete als Synchronsprecher, leitete Sprech- und Rhetorikseminare, moderierte auf Messen, stand auf der Theaterbühne, dreht zahlreiche Werbespots (Meister Proper, BMW), vertonte das nicht nur Pfadfindern und Wandergruppen bekannte Liederheft „Die Mundorgel“, machte sich mit Lesungen einen Namen und entdeckte seine Leidenschaft, als Hochzeitsredner junge Paare auf dem Weg ins Glück zu begleiten.

Jetzt ist Manfred Erwe wieder einmal im Fernsehen zu erleben. In einer ganz besonderen Rolle. Erwe spielt Stasi-Oberst Alexander Schalck-Golodkowski, den Unterhändler des DDR-Staatschefs Honecker, der gemeinsam mit dem „Erzfeind“ Franz-Josef Strauß einen Milliarden-Deal einfädelte und so den Staatsbankrott des sozialistischen Deutschlands verhinderte.

Am morgigen Sonntag, 6. September, wäre Franz Josef Strauß 100 Jahre alt geworden. Anlass, eines der spektakulärsten Kapitel seines politischen Lebens zu betrachten: den Milliardenkredit für die DDR.

Die „ZDF-History“-Dokumentation „Franz Josef Strauß und der Milliardendeal“, die das ZDF am Sonntag, 6. September 2015, um 23.30 Uhr ausstrahlt, stützt sich auf geheime Aufzeichnungen, die Alexander Schalck-Golodkowski, der kürzlich verstorbene ehemalige Devisenbeschaffer der DDR, über seine Gespräche mit Franz Josef Strauß gemacht hat. Diese fanden hinter geschlossenen Türen statt.

Erst 2016 wird das Bundesarchiv die umfangreichen Unterlagen veröffentlichen. Für „ZDF-History“ durften die Autoren Heike Nelsen-Minkenberg und Florian Hartung schon jetzt das Material nutzen. Sie entschlüsseln anhand der Protokolle Strauß‘ Beweggründe und binden sie ein in die politische Biografie des bayerischen Ministerpräsidenten, der fest entschlossen war, ins Bonner Kanzleramt einzuziehen.

Spielszenen, die Originalzitate wiedergeben, lassen die Geheimgespräche zwischen Strauß und Schalck-Golodkowski für die Zuschauer lebendig werden. Kabarettist Thomas Freytag konnte für die Rolle des Franz-Josef Strauß und Schauspieler Manfred Erwe für die des Schalck-Golodkowski gewonnen werden. Eine Vielzahl prominenter Zeitzeugen, Weggefährten und politischer Gegner des ebenso streitlustigen wie umstrittenen politischen „Urgesteins“ kommt ebenfalls zu Wort.

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