Eschweiler - Maiclub Röhe feiert eine kölsche Party der Extraklasse

Maiclub Röhe feiert eine kölsche Party der Extraklasse

Von: vr
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Cat Ballou, die Senkrechtstarter der kölschen Musikerszene, sorgten noch weit nach Mitternacht für grandiose Stimmung und krönten die Kölsche Mainacht im Festzelt auf dem Röher Sportplatz. Foto: Volker Rüttgers
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„Danze“, der Hit der „Funky Marys“ war natürlich beim Fest des Maiclubs Röhe Programm. Foto: Volker Rüttgers
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Für sie fühlen sich Auftritte in Eschweiler schon wie Heimspiele an: Die Klüngelköpp begeisterten mit ihrer Mischung aus Bühnenshow und originellen Songtexten. Foto: Volker Rüttgers
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Sabrina Kaspar und Luca Gensterblum genossen als Maiköngspaar die kölsche Mainacht mit Hunderten Partygästen am Samstagabend. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. „Et jitt kei Wood“, das die Stimmung beschreiben kann, die am Samstag und Sonntag auf dem Röher Sportplatz herrschte. Zum vierten Mal taufte der Maiclub Röhe seinen Tanz in den Wonnemonat mit 4711 und feierte mit zahlreichen Nachtschwärmern eine kölsche Party der Extraklasse.

„Das ist bestimmt die beste Party der Stadt heute Abend“, dem Urteil eines begeisterten Gastes hätten sich Sonntagabend wohl Hunderte Fans kölscher Musik im Festzelt des Maiclubs ohne zu zögern angeschlossen, schließlich übertraf sich der einzige noch aktive Eschweiler Maiverein mit seiner kölschen Mainacht mal wieder selbst. Nachdem die neue Maikönigin Sabrina Kaspar gekrönt und den Applaus des restlos ausverkauften Festzelts mit ihrem Maikönig Luca Gensterblum genießen durfte, stürmten die Klüngelköpp die ganz in den Stadtfarben ihrer Heimat geschmückte Bühne, im Gepäck die Trommeln für ihre atemberaubende Bühnenshow zum Hit „He in unserem Veedel“.

„0221“, „4711“, wenn die Kölner Band, die einst den Eschweiler Song-Contest „Loss mer singe“ gewann, die Bühnenbretter in der Indestadt betritt, fühlt sie sich wie zu Hause: „Was seid ihr gut drauf!“, Frontmann Frank Reudenbach war sichtlich beeindruckt von der Stimmung direkt zu Beginn der Mainacht, Gänsehautatmosphäre beim Hit „Stääne“ inklusive. „Die Mädche vum Rhing“ nahmen den musikalischen Staffelstab gerne auf und standen keine Sekunde still: Als die „Funky Marys“ die Festzelt-Bühne betraten, saß längst niemand mehr auf seinem Stuhl und der erste „Funky Marys“-Fanclub Eschweilers stürmte an den Bühnenrand. „Ich brauch kein Cabrio“, „Zo mir oder dir“ und „Du kannst nicht treu sein“, die fünf Vollblut-Fastelovend-„Jeckinnen“ wirbelten über die Bühne, schließlich sangen sie ja auch das Motto des Abends in Röhe: „Danze“.

Ihrem Charme konnte sich Maiclub-Vorsitzender Daniel Asara nicht entziehen, so dass er kurzerhand ein heißes Tänzchen mit den fünf „Marys“ aufs Parkett legte, wie es sich für einen Röher Maijungen ja auch gehört.

Achterbahn der Gefühle

Mit den Senkrechtstartern der kölschen Musikerszene, Cat Ballou, steuerte die 4. Kölsche Mainacht in Röhe um Mitternacht in die Zielgerade, auf der noch einmal so richtig Gas gegeben wurde. Mit weit ausgestreckten Armen „König meiner Stadt“ singen, zu „Hück steiht de Welt still“ springen und bei „Et jitt kei Wood“ vielleicht sogar die ein oder andere Träne der Rührung verdrücken, ein Konzert von Cat Ballou gleicht einer Achterbahn der Gefühle. Die Band aus der Domstadt indes ließ sich nicht lumpen und krönte ihren Auftritt mit zwei Zugaben, obwohl der Abend bereits weit fortgeschritten war. Doch müde war in der Nacht zum Sonntag niemand im Röher Festzelt, so dass die Party bei dem ein oder anderem Gast im Anschluss mit Sicherheit noch weiter ging.

Für das anständige Lokalkolorit hatten übrigens „De Kroetsch“ gesorgt, die unbewusst mit ihrem Hit „Ich war noch nie auf Mallorca“ die Steilvorlage für den ersten Preis der Verlosung lieferten: Drei Tage „Malle“. Dass auf diesem Kurztrip mehr Stimmung herrscht als bei der 4. Kölschen Mainacht in Röhe, dafür wird es allerdings größter Anstrengung bedürfen.

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