Eschweiler - Mädels der Trammebülle haben das Feiern im Blut

Mädels der Trammebülle haben das Feiern im Blut

Von: jw
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Prinz Patrick I. und Zeremonienmeister Michael machten sichtlich Spaß mit Präsidentin Andrea Sommer. Die eigenen Kräfte der KG Fidele Trammebülle wie Tanzmariechen Mandy Rosarius (kleines Bild) begeisterten am Anfang der Damensitzung das Publikum. Foto: Jacqueline Winkler

Eschweiler. Ob Freiheitsstatue, Spielkarte, Hexe, Schornsteinfeger oder Biene: es war bunt am Mittwochabend in der gefüllten Delio Arena. Die Frauen der KG Fidele Trammebülle feierten ihre 23. Damensitzung und brachten den Saal zum Beben.

Als Warm-Up spielte das Blasorchester Eschweiler, unter der Leitung von Wolfgang Krieger, ein Ständchen und brachte die Frauen zum Mitsingen und Einschunkeln auf den Abend.

Danach präsentierte der Verein seinen ganzen Stolz. Das Mariechen Mandy Rosarius, sowie die Marketenderin Leonie Froitzheim und die Garde, die aus den beiden und aus Vera Fiedler besteht. Sie zeigten dem Publikum ihr tänzerisches Können. Präsidentin Andrea Sommer erzählte den Gästen, dass dies die einzigen Mädels seien, die dem Verein treu geblieben sind und sie deswegen ganz besonders stolz auf sie wären.

Liselotte Lotterlappen

Nach dieser tollen Darbietung ging es mit Musik weiter. Andrea Sommer nannte die Band „Lokalpatriot unserer Innenstadt“ und begrüßte damit „Bohei“, die den Mädels im Saal mit unter anderem selbst geschriebenen Liedern richtig einheizten.

Anschließend betrat Liselotte Lotterlappen den Saal und sie fing nicht erst auf der Bühne mit ihrer Show an, sondern schon auf dem Weg dorthin. Mit Witzen wie: „Wie nennt man eine Vegetarierin, die sich überfressen hat? - Biotonne“. Außerdem erzählte sie, dass wenn sie Hunger hat und sie beim Vorbeigehen in den Läden Fleisch sieht, ihr das Wasser im Mund zusammenläuft. Darauf fragte sie das Publikum: „Geht es Vegetariern beim Rasen mähen auch so?“

Beim Publikum flossen schon Tränen vor Lachen. Liselotte sang mit ihren Zuschauerinnen und heizte die Damen mit ihrem Tanz noch richtig ein. Mit den abschließenden Worten „Der Buchstabe Q steht für Männer. Große Null mit einem Schwänzchen dran“ ging sie von der Bühne.

Das Tanzkorps der Höppe Kroetsch aus Weisweiler unter der Leitung von Heinz-Peter Mietzen begeisterte mit einer atemberaubenden Show voller Akrobatik und Tanz. Danach gab es noch einmal was zum Schunkeln: die „Echte Fründe“ aus Düren feierten mit den Mädels im Saal, die mittlerweile schon auf den Stühlen standen. „Nicht nur gut zum Anhören, sondern auch zum Ansehen“, begrüßte Andrea Sommer die Mundartband. Lieder wie „Leev Marie“, „Stadt met K“ oder „Stään“ brachten das Publikum zum Schunkeln und Mitsingen.

Prinz Patrick I. stattete den Damen mit seinem Zeremonienmeister Michael an diesem Abend auch einen Besuch ab und rockten getreu ihrem Motto „Grenzenlos jeck. Mir rocke de Stadt“ den Saal. Sie machten einige Scherze auf der Bühne mit Präsidentin Andrea Sommer, sangen zusammen die Prinzenlieder und hatten sichtlich Spaß mit allen im Saal zu feiern.

„De Mennekrather“ hielten dann die Hochstimmung im Saal aufrecht und setzen das Programm musikalisch fort, bevor Christian Pape die Lachmuskeln der Damen beanspruchte. Er erzählte von älteren Zeiten und was einen die Eltern oder auch Großeltern nicht alles erzählten, damit man bestimmte Dinge nicht macht. Von „Trink nicht so viel Cola, davon kriegst du schwarze Füße“ bis hin zu „Schiel nicht, sonst bleiben deine Augen so stehen“ war alles dabei. Die Frauen im Saal hatten einiges zu lachen.

Die Vertreter des Karnevalskomitees betraten anschließend die Bühne. „Was ihr leistet ist nicht selbstverständlich. Ihr seid alle einzigartig“, lobte Andrea Sommer die Darbietung.

Gäste aus Köln

Das Tanzkorps „Stattgarde Colonia Ahoj“ war dann noch einmal ein richtiger Augenschmaus. Zunächst betrat das Chor die Bühne und gab ein Lied zum Besten, anschließend die Kapelle, die auch ihr Können dem Publikum präsentierte. Und getreu dem Motto: „Das Beste kommt zum Schluss“ trat dann der Tanzkorps des Vereins auf, der das Publikum nicht nur zum Jubeln, sondern auch zum Staunen und Luftanhalten brachte mit ihrer tänzerischen und akrobatischen Aufführung.

Zum Abschluss war das Trompeterkorps „Die Weisweiler“ an der Reihe und brachte den Saal zum Tanzen, auf den Stühlen stehen und schunkeln.

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