Eschweiler - Lust aufs Leben und Besinnung auf kulturelle Ursprünge

Lust aufs Leben und Besinnung auf kulturelle Ursprünge

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Mit ihren Gruppenbildern von Menschen möchte die Künstlerin Helga Palmisano zum Nachdenken anregen.

Eschweiler. Der Eschweiler Kunstverein präsentiert in der Städtischen Kunstsammlung Eschweiler im Kulturzentrum Talbahnhof die Ausstellung „Wegbeschreibung” von Helga Palmisano (Malerei) und Lothar Scheffler (Skulpturen).

Vernissage ist am Sonntag, 8. März, 11 Uhr. Der Aachener Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke hält die Einführungsrede.

Helga Palmisano wird Bilder zeigen, die in drei Gruppen unterteilt sind:

1. Menschen: Markt-Szenen, Gruppen-Bilder, Feste, Events, Flüchtigkeit von Augenblicken.

2. Natur: Gräser, Efeu, Bambus, Zugvögel, Schafe, Kühe, Wasser, Landschaft.

3. Stillleben: Obst, Gemüse, Beeren, Gummibärchen, Besteck, Gedeckter Tisch, Köche bei der Arbeit.

Ihr Thema: „Viva La Vida” (Es lebe das Leben). Die Bilder sollen Lust aufs Leben, auf Genuss machen, aber auch auf (Rück-)Besinnung, Ruhe, Spiritualität.

Palmisanos Sujets sollen erinnern an das, was wesentlich und wichtig ist, was „Menschsein” bedeutet. Das heißt, sie zeigt überwiegend Arbeiten, die im Betrachter die schönen Seiten des Lebens wach rufen, Erinnerungen oder Sehnsüchte in ihm wecken.

Auf der anderen Seite können insbesondere die Gruppenbilder von Menschen durchaus auch zum Nachdenken anregen.

Der Künstler Lothar Scheffler setzt sich in seinen Arbeiten mit den religiösen und existenziellen Fragen der Menschheit - unserer Vorfahren und der Kultur - auseinander.

Jede Skulptur ist ein Unikat. Sie stellen zum Einen den Menschen dar - erkennbare Figuren aus dem Zeitalter des alten Testaments; zum Anderen sind es die archaischen Tiere wie das Urpferd und das Bison. Es sind archaische Darstellungsformen, die wie archäologische Ausgrabungsfunde auf den Betrachter wirken, angelehnt an die Tierdarstellungen der Höhlenmalerei.

Schefflers Skulpturen sind aus Kupfer und Silber in traditionellem Handwerk gearbeitet. In seinen Ausstellungen positioniert er seine Arbeiten so, dass sie dem Betrachter klar gegenüberstehen und ihn zum Dialog einladen.

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 22. März, jeweils freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr, und sonntags von 11 bis 13 Uhr und 16 bis 18 Uhr zu sehen.
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