Loveparade: Auch Eschweiler Malteser sofort auf dem Weg nach Duisburg

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Eschweiler. Zum dritten Mal fand am Samstag die Loveparade im Ruhrgebiet statt. Es sollte ein fröhliches Miteinander von Menschen werden, das dann aber von den tragischen Ereignissen am Samstag jäh überschattet wurde.

Die schreckliche Nachricht von einer Massenpanik erreichte am Samstagnachmittag auch die Helferinnen und Helfer der Malteser in Eschweiler, die sich sofort zur Unterstützung - zusammen mit Maltesern aus Aachen - auf den Weg nach Duisburg machten.

Über eine am Abend erfolgte Alarmierung des Katastrophenschutzes (KatS) wurden dann weitere Kräfte der Malteser aus Eschweiler zusammengezogen und zum Feuerwehr-Technischen Zentrum (FTZ) in Düren-Stockheim beordert.

Hier stellte die Einsatzleitung einen Hilfskräfte-Konvoi - bestehend aus Feuerwehr, THW, Maltesern und DRK - zusammen, der gegen 22.30 Uhr mit Sondersignal in Richtung Duisburg startete.

Eine Kolonne von über 30 Katastrophenschutz- und Rettungs-Fahrzeugen - mit einer Gesamtlänge von geschätzt einem bis eineinhalb Kilometern Länge - bewegte sich durch die Nacht, um vor Ort Hilfe und Unterstützung zu leisten.

In Leverkusen verließ die Kolonne kurz vor Mitternacht die Autobahn und fuhr zu einem so genannten „Bereitstellungsraum”, auf das Gelände des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßenmeisterei Leverkusen).

Hier konnten sich die Kräfte dann etwas stärken und auf ihren möglichen Einsatz (z.B. als Ablösung von Einsatzkräften) vorbereiten.

Gegen 1.20 Uhr am Sonntag wurde der Einsatz für beendet erklärt und die beteiligten Kräfte fuhren zurück zu ihren Heimat-Standorten. Nach Betankung und Reinigung der Fahrzeuge beendeten alle 15 Helferinnen und Helfer der Malteser aus Eschweiler gegen 4.15 Uhr ihren Einsatz, denn auch die Malteser der „Ersten Welle” waren inzwischen wieder zurück in Eschweiler.

Sie hatten in Duisburg direkt Unterstützung geleistet. „Den Angehörigen gilt unser aufrichtiges Beileid und den Verletzten unser Mitgefühl”, schließen die Malteser um Zugführer Stefan Schmitz und Stadtbeauftragten Theo Wirtz den Einsatz ab.
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