„Loss mer singe“: Erster Tagessieg geht an die Band Puddelrüh

Von: mah
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Volles Talbahnhof-Bistro beim Auftakt zur „Loss mer singe“-Kneipentour. Foto: Manuel Hauck

Eschweiler. Karnevalsjecke Gäste füllten das Bistro im Kulturzentrum Talbahnhof und sangen und schunkelten getreu dem Motto zum Auftakt der Kneipentour von „Loss mer singe“. Unter den zahlreichen neuen Liedern der aktuell laufenden Karnevalssession wurden die ersten Tagessieger gekürt.

Der Wettbewerb „Loss mer singe“, der Kneipentour, die in diesem Jahr in die siebte Karnevalssession geht, ist eröffnet. Achim Bergs, Chef des Veranstalterteams von „Loss mer singe“ in Eschweiler, begrüßte die zahlreich erschienenen Jecken und überließ seinen Kollegen das Mikrofon für den Rest des Abends.

Während Olaf Siebold für den gleichwohl ordnungsgemäßen wie stimmungsvollen Ablauf der Musik sorgte, moderierten Sonja Essers, Andreas Bergs und Ingo Schönhold abwechselnd durch die neuen Produktionen, die dieses Jahr ins musikalische Rennen gehen. Renate Bergs komplettierte das Team bereits im Vorhinein organisatorisch und versorgte die Gäste mit den Liedertexten und den Stimmzetteln.

„Träck met“

Bevor die neuen Hits vorgestellt wurden, stimmte man sich mit den Siegern der vergangenen Session auf die Abstimmung ein. „Träck met“ der lokalen Mundartband Puddelrüh stimmte auf den Kampf der Hits aus Eschweiler ein. Schönhold dankte den Musikgruppen aus Eschweiler für ihre Bemühungen, neue Karnevalslieder zu präsentieren. Je ein Lied der Bands Kröetsch, De Halunke, Puddelrüh und Inde-Singers schaffte es in die Auswahl und wurde von DJ Olaf gespielt. Die vokale Beteiligung der Gäste ließ erahnen, wer als Tagessieger hervorgehen würde.

16 Hits aus Köln warteten nun darauf, mitgesungen zu werden. Sowohl altbekannte Bands als auch Newcomer trugen zu der bunten Mischung der Musik bei. Der Vorjahressieger „Leev Marie“ von Paveier verfehlte seine Wirkung als Eisbrecher zum Mitsingen nicht. Anschließend wurde Lied für Lied aufgelegt und spannend blieb es dabei allemal, denn die Bandbreite der Hits reichte von langsam bis schnell und ermunterte die Gäste von Wippen über Schunkeln bis zum Mittanzen. So verschieden die Lieder, so unterschiedlich waren auch die Interpreten.

Die Urgesteine Bläck Fööss und die Kölsch-Rocker Kasalla waren ebenso vertreten wie das Büttenredner-Duo Zwei Hillije und das Bläserensemble um Querbeat. Die Jecken klatschten, sangen, schunkelten, lachten und tanzten. Ein eindeutiger Favorit anhand der Stimmung war bei den Hits aus Köln jedoch nicht zu erkennen, so dass der Tagessieg völlig offen war.

Um die Abstimmenden zusätzlich zu motivieren, wurde ein Album kölscher Oldies und Ever-greens verlost, das nach der Ziehung auch in Eschweiler blieb. Nach dem letzten neuen Lied gaben die Gäste ihre Stimmzettel, auf dem sie die ersten beiden Plätze für Eschweiler und die ersten drei Plätze für Köln vergeben sollten. Die Zeit der Zählung überbrückten dabei stimmungsvolle und altbekannte Lieder vergangener Sessionen.

Der erste Tagessieg für die Hits aus Eschweiler ging an die Band Puddelrüh mit ihrem Lied „Wat sulle mer dann am Ballermann“. Musik und Text stammen aus den Federn von Winni Rüland und Markus Rothkranz. Den 2. Platz holten sich De Halunke mit dem Lied „Hey hey ho“, das von Günter Hagen musikalisch und textlich entwickelt wurde.

Schließlich verkündete Sonja Essers auch den Tagessieger der Hits aus Köln, bei denen keiner der 16 Lieder ohne Punkte ausging. Die Band Querbeat landete mit „Dä Plan“ auf dem 3. und die Höhner mit „Sing mit mir!“ auf dem 2. Platz. Den Tagessieg der ersten Runde trug die Erfolgsband Brings mit „Besoffe vör“ davon. Welches dieser oder der anderen Lieder letztlich vorne landet, entscheidet sich bei den kommenden drei Runden, die jeweils sonntags ausgetragen werden: am 5. Februar ab 18 Uhr im Mexi & Co., am 19. Februar ab 19 Uhr im Haus Lersch und abschließend mit Bekanntgabe der Sieger am 26. Februar ab 20 Uhr im Hotel-Restaurant zur Altdeutschen.

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