Lohner fordern Tempo 50 auf der Landesstraße 11

Von: Tobias Röber
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Diese Ecke ist für einige Lohner Stein des Anstoßes. An der Ecke Rosenstraße/L 11 komme es oft zu unübersichtlichen Situationen. Daher fordern die Bürger Tempo 50. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-Fronhoven/Neu-Lohn. Jeden Tag rollen 15.000 (und mehr) Fahrzeuge über die L11 an Neu-Lohn und Fronhoven vorbei. Und das größtenteils mit Tempo 70 (und mehr). Lediglich an der Ortseinfahrt zu Fronhoven bei Rinkens gilt Tempo 50. Den Anwohnern ist der Verkehr ein Dorn im Auge - sie fordern eine Verbesserung.

Das wurde einmal mehr bei einer Ortsbegehung deutlich, zu der der Ortsverband Lohn der CDU eingeladen hatte und an der auch Axel Wirt MdL teilnahm. Fazit: Die Christdemokraten werden eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Km/h beantragen.

„Hier muss etwas passieren“, sagt Thomas Graff, stellvertretender Vorsitzender des OV und meint vor allem die Einmündung L11/Rosenstraße. Es sei sehr schwierig, vom Ort aus auf die Landstraße abzubiegen.

Konkrete Vorstellungen hat die CDU auch: Von Eschweiler aus gesehen soll ab 100 Meter vor dem Ort durchgängig bis hinter Rinkens Tempo 50 gelten, betont Axel Wirtz. Er habe bereits mit dem Landesbetrieb Straßenbau gesprochen, der positive Signale gesendet habe.

Nun ist zu befürchten, dass sich viele Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Also müssen Kontrollen her. Diesbezüglich habe die Städteregion Aachen bereits positive Signale gesendet, sagt Axel Wirtz.

Es ist nicht das einzige Ärgernis der Anwohner. Auch die rund eine Million Euro teure Lärmschutzwand ist Thema. Die alte, nicht mehr wirksame Lärmschutzwand, erbaut auf einer Länge von 445 Metern im Jahr 1979, war komplett ersetzt worden. Dies war auch deshalb nötig, weil das Verkehrsaufkommen durch den Autobahnanschluss Eschweiler-Ost und den Neubau der Straße zwischen Lohn-Fronhoven und Jülich erheblich zugenommen hatte. Mit der neuen Lärmschutzwand habe der Lärm nicht ab-, sondern sogar zugenommen, sagen einige Anwohner.

Gerade Bewohner von Wohnungen in Obergeschossen, die über der rund drei Meter hohen Lärmschutzwand liegen, beklagen sich über mehr Lärm. Die Anwohner stört jedoch auch das Aussehen der Mauer. Vor allem eine optische Verbesserung solle her, so Franz-Josef Auer, Vorsitzender der Lohner Christdemokraten. Optionen gebe es einige. So ist an eine Begrünung gedacht, aber auch eine Verschönerung mit Farben sei möglich. Es gebe etliche Bürger, die mit anpacken wollen, so Auer. Die Jusos stehen ebenfalls Gewehr bei Fuß für ein derartiges Projekt.

Thomas Schlenter, neuer Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, bringt einen weiteren Ansatz ins Spiel: Eine Begrünung der Lärmschutzwand und eine weitere Tempobegrenzung fördere den Lärmschutz.

Franz-Josef Auer merkt weiterhin an, dass die Verkehrsinsel an der Einfahrt zur Rosenstraße kein gutes Bild als Ortseinfahrt abgebe, weil dort unter anderem jede Menge Unkraut wächst. Er wünscht sich, dass auch dort angepackt wird.

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