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Löschzug 41 bekommt eine neue Feuerwache

Von: nik
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Strahlende Gesichter bei der Grundsteinlegung: Auf den Bau des neuen Gerätehauses freuen sich (von links) Löschzugführer Thomas Ritter, Architekt Ralph Scholl, Technischer Beigeordneter Hermann Gödde, Bürgermeister Rudi Bertram und Feuerwehrleiter Harald Foto: Niklas Sous

Eschweiler. „Wir können es uns nicht leisten, kein neues Feuerwehrgerätehaus zu bauen”, beginnt Stadtbrandinspektor Harald Pütz seine Ansprache bei der Grundsteinlegung des neuen Gerätehauses für den Löschzug 41 der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler.

Etliche Gäste sind anwesend, unter ihnen auch Vertreter der SPD, Grünen, CDU und FDP, um den im vergangenen März beschlossenen Bau zu feiern und einzuläuten.

Bei einer frischen Brise und mit viel Vorfreude auf das neue Projekt erörtern der Technische Beigeordnete Hermann Gödde, Bürgermeister Rudi Bertram, Architekt Ralph Scholl und der Leiter der Feuerwehr Harald Pütz die Hintergründe, Vorgehensweisen und Bedeutung der Errichtung des neuen Gerätehauses.

Schon 2004 wurde die Baufälligkeit der alten Feuerwehrwache im Weisweiler Ortskern festgestellt. Auf Grund der simplen Fundamentlegung hätten sich massive Risse gebildet, die eine Sanierung des Gebäudes völlig ausschließen würden.

„Die räumlichen und technischen Mittel erschweren den Kameraden der Feuerwehr die Arbeit”, spricht Hermann Gödde den Ehrenamtlichen aus der Seele. Somit sei es unabdingbar, ein neues Gerätehaus zu bauen.

Und dies ist nun in mehr als greifbarer Nähe. Mithilfe des Konjunkturpakets 2, dessen finanzielle Mittel ausschließlich für soziale Maßnahmen wie zum Beispiel Sportlerheime und zur Stärkung der Infrastruktur dienen, und einer Menge Engagement seitens der Feuerwehr ist der Abschluss der Bauarbeiten für Ende des Jahres geplant.

„Nur durch die enge und intensive Kooperation zwischen der Stadt Eschweiler, dem Planungsbüro Scholl und der Freiwilligen Feuerwehr ist es möglich, den engen Zeitplan einzuhalten”, erklärt Architekt Ralph Scholl. So sei es möglich gewesen, nach nur vier Wochen eine Baugenehmigung zu erhalten.

In diesem Zusammenhang ist Rudi Bertram davon überzeugt, dass der Bau des Gerätehauses die „strukturelle Einrichtung der Kommunen stärkt”. Auch dankt er den Politikern der Eschweiler Stadtverwaltung, die sich über die Zustimmung zum Bauvorhaben schnell einig wurden.

Symbolisch versenkt der Bürgermeister eine aus Edelstahl gefertigte Urkundenrolle im Zement eines Bausteins, womit hochoffiziell der Grundstein für die neue Feuerwache gelegt ist.

Das künftige Gebäude ist in drei Bereiche eingeteilt. Für das Erdgeschoss sind Fahrzeughalle, Werkstatt, Alarmraum, Sanitäranlagen und Bereitschafts- und Technikraum, über einen zentralen Flur miteinander verbunden, geplant.

Im Obergeschoss soll ein in zwei Zimmer teilbarer Schulungsraum eingerichtet werden, dazu Büros und sanitäre Anlagen. Schließlich wird die Außenanlage für Fahrzeugstauraum und 26 Stellplätze genutzt werden. Zudem soll auf dem Dach des Gebäudes eine flächendeckende Photovoltaikanlage für solare Stromerzeugung installiert werden.

Beim anschließenden Umtrunk war für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Mit einem kühlen Bier stießen alle miteinander auf das zukünftige neue Gerätehaus des Löschzuges 41 an der Dürener Straße an.
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