Eschweiler - Lockere Grabsteine: Gefahr zwischen den Gräbern

Lockere Grabsteine: Gefahr zwischen den Gräbern

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Nicht mehr standsicher und deshalb gefährlich: Hier sind die Angehörigen gefordert, die Gefahr sofort zu beseitigen. Foto: Stock/Steffen Schellhorn

Eschweiler. Auch in diesem Jahr wird von der Friedhofsverwaltung der Stadt Eschweiler im Rahmen der ihr obliegenden Verkehrssicherungspflicht eine umfassende Kontrolle an den Grabsteinen auf den städtischen Friedhöfen durchgeführt.

Dabei werden alle Grabsteine dahingehend überprüft, ob diese noch feststehen und sich nicht im Gefüge gelockert oder gar gelöst haben. Hervorgerufen werden die Lockerungen an den Grabsteinen durch Bodensetzungen; aber auch mangelhafte Verdübelungen und Fundamentierungen können in Einzelfällen als Ursache nicht ausgeschlossen werden.

Alle zu beanstandenden Grabmale werden dann mit einem roten Hinweisaufkleber versehen. Sollte an einem Grabstein eine erhebliche Umsturzgefahr festgestellt werden, muss dieser sofort gesichert, d.h. umgelegt, werden. Der Hinweisaufkleber soll die Nutzungsberechtigten darauf hinweisen, dass sie umgehend Sicherungsmaßnahmen an dem beanstandeten Grabmal einleiten müssen, andererseits soll er die übrigen Friedhofsbesucher warnen, dass von diesem Grabstein Gefahren ausgehen können. Die Nutzungsberechtigten der beanstandeten Grabmale werden, sofern sie der Verwaltung bekannt sind, unverzüglich schriftlich über die Beanstandungen informiert; unabhängig davon wird jedoch empfohlen, unbedingt auch selbst auf die Hinweisschilder zu achten.

Für Rückfragen sowie für weitere Informationen stehen in der Abteilung für Umweltbelange und Friedhofswesen der Stadt Eschweiler die Mitarbeiterinnen Nicole Henk, Telefon (02403) 71-206, und Marion Klein, Telefon (02403) 71-650, als unmittelbare Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

In diesem Jahr sind folgende Kontrolltermine vorgesehen:

Montag, 7. April: Friedhof Stich (vormittags, beginnend ca. 8 Uhr).

Friedhof Nothberg (vormittags, beginnend ca. 11.30 Uhr), Friedhof Weisweiler (nachmittags, beginnend ca. 14 Uhr)

Dienstag, 8. April: Friedhof Hehlrath (vormittags, beginnend ca. 9 Uhr), Friedhof Kinzweiler (vormittags, beginnend ca. 10 Uhr),

Mittwoch, 9. April: Friedhof Bergrath (vormittags, beginnend ca. 9 Uhr), Friedhof Hastenrath (vormittags, beginnend ca. 10.30 Uhr)

Donnerstag, 10. April: Friedhof Dürwiß (vormittags, ab ca. 8.30 Uhr), Friedhof Neu-Lohn (vormittags, beginnend ca. 11 Uhr)

Freitag, 11. April: Friedhof Röhe (vormittags, beginnend ca. 9 Uhr),

Friedhof St. Jöris (vormittags, beginnend ca. 10 Uhr).

Die Friedhofsverwaltung weist ergänzend nochmals darauf hin, dass die Nutzungsberechtigten der Grabstätte durch diese Grabmalkontrolle nicht von ihrer Verpflichtung entbunden werden, selbst darauf zu achten, dass der Grabstein des Grabes noch feststeht.

Bei festgestellten Mängeln müssen die Nutzungsberechtigten daher unverzüglich die notwendigen Maßnahmen einleiten, um eventuelle Gefahren zu beseitigen.

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