Literarische Vesper zur Jüdischen Woche

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Jülich/Eschweiler. Mit dem Schlusssatz und Fazit aus ihrem Gedicht „Die frühen Jahre“ wird die Literarische Vesper sich der Frage nach „Heimat“ im Leben und Werk von Mascha Kaléko zuwenden.

Für die Referentin Elke Bennetreu ist Mascha Kaléko eine wichtige deutschsprachige Stimme, deren literarischen Schatz es immer wieder zu heben gilt. Die politischen Umstände verlangten von ihr immer wieder Aufbruch: als Kind von Galizien nach Deutschland, als junge Frau aus dem geliebten Berlin ins Exil nach Amerika.

Dass sie Jüdin war, hatte sie als junge Frau im offenen modernen Berlin nicht interessiert, aber die Zeiten änderten sich und vor dem sicherer Tod half nur das Exil. Doch was bedeutete das Exil in Amerika für sie? Was bedeuteten der spätere Umzug nach Jerusalem, die Rückkehr nach Deutschland und das ewige Unterwegssein? Ihre Gedichte erzählen davon.

Es werden bekannte und unbekanntere Gedichte aus den Lebensabschnitten und Lebensorten vorgestellt. Diese Literarische Vesper ist ein Beitrag im Rahmen der Jüdischen Woche in Jülich und findet am Mittwoch, 9. November, von 17 bis circa 19.45 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30 in Jülich statt. In der Pause wird eine Vespermahlzeit gereicht.

Die Gebühr beträgt inklusive Vespermahlzeit 7,50 Euro. Die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich bittet um Anmeldung: Telefon 02461/9966-0, E-Mail: eeb@kkrjuelich.de.

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